Subnautica 2: Kreaturenkompendium der ersten Biome (2026)
Credit: Unknown Worlds / Krafton
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Subnautica 2: Kreaturenkompendium der ersten Biome (2026)

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Subnautica 2 bietet ein komplett neues Bestiarium: keine einzige Kreatur aus dem ersten Teil, ein von Grund auf neu konzipiertes Ökosystem samt der neuen Unverwundbarkeits-Mechanik für Kreaturen. Dieser Guide analysiert die friedlichen Fische, die aggressiven Räuber und die drei Leviathane der ersten Biome, vom simplen Halfmoon bis zum Schrecken namens Collector Leviathan – samt der dazugehörigen Überlebenstaktiken.

Seit dem 14. Mai 2026 als Early-Access-Titel auf Steam verfügbar, spielt Subnautica 2 (Unknown Worlds, veröffentlicht von Krafton) die Partitur seines Vorgängers in einem völlig neuen System durch: dem Ariadne-Arm, einem Ozeanplaneten mit neuartigen Biomen. Eine kleine Klarstellung gleich zu Beginn, die Veteranen beruhigen und alle anderen überraschen dürfte: keine Kreatur aus Subnautica 1 oder Below Zero kehrt zurück. Vergesst Peepers, Bladderfish, Reginald, Stalkers, Sandsharks, Bonesharks, Reaper Leviathans, Ghost Leviathans oder Sea Dragons: Unknown Worlds hat ein 100 % neues Ökosystem geschaffen, mit eigenen kochbaren Fischen, Rudel-Raubtieren und Leviathanen. Dieser Guide geht die Kreaturen durch, denen ihr gleich nach dem Verlassen der Rettungskapsel begegnet, Biom für Biom, mit ihrer Gefährlichkeit, der passenden Gegenstrategie und ihrem praktischen Nutzen.

Subnautica 2 – offizielles Bildmaterial von Unknown Worlds / Krafton
Bildnachweis: Unknown Worlds / Krafton

Ein völlig neues Bestiarium, das es zu zähmen gilt

Unknown Worlds hat es bereits bei der Ankündigung klar gemacht: Die Fauna von Subnautica 2 wurde komplett von Grund auf neu aufgebaut. Das Studio hat zudem die Mechanik des direkten Kampfes gestrichen — die Kreaturen sind unverwundbar. Ihr werdet nichts mit Messerhieben oder Kanonenschüssen töten. Das Spiel verlangt stattdessen von euch, Verhaltensweisen zu lesen, auszuweichen, euch zu verstecken und zu scannen. Jeder vollständige Scan füllt die Datenbank, schaltet aber auch Biomods frei, das Äquivalent zu passiven und aktiven Fähigkeiten in Subnautica 2. Mit anderen Worten: Das Identifizieren der Fauna ist kein reines Komplettierungs-Hobby mehr, sondern strategischer Fortschritt.

Ein weiterer Punkt, den man beachten sollte, bevor man sich ans Buffet macht: Die örtliche Biochemie ist nicht mit eurem Organismus kompatibel. Ohne die Digestive Inkompatibilität geheilt zu haben (ein skriptierter Schritt zu Beginn des Spiels), verliert ihr beim Verzehr eines Fisches Leben, statt welches zurückzugewinnen. Scannt, kocht, aber esst erst, sobald dieser Schritt abgeschlossen ist.

Die Start-Biome, die man kennen sollte

Eure Rettungskapsel landet an der Grenze mehrerer flacher Biome. Hier sind diejenigen, die ihr in den ersten 5 bis 10 Stunden am häufigsten aufsuchen werdet:

  • Coral Gardens (Korallengärten) — warmes, buntes, dicht besiedeltes Riff. Idealer Startbereich, wird aber von mehreren Raubtieren patrouilliert.
  • Kelp Shallows (Algen-Untiefen) — Wälder aus riesigen Algen, Pflanzenfresser und friedliche Fische.
  • Sparse Plains (Spärliche Ebenen) — große, dünn besiedelte Sandflächen, Revier des gefürchteten Collector.
  • Root Canyon (Wurzelschlucht) — mitteltiefer Canyon, reich an Fischschwärmen.
  • Overgrown Ruins (Überwucherte Ruinen) — von Fauna besiedelte Alien-Ruinen, Übergangsbiom in die Tiefe.
  • Graveyard (Friedhof) — Feld aus Knochen und toten Korallen, Versteck für zahlreiche Arten.
  • Dolerite Spires (Dolerit-Türme) — tiefe Felssäulen, Vorsicht ist geboten.

Die passiven Kreaturen: Speisekammer und Nützliches

Hier sind die ungefährlichen Arten, eure erste Ressourcenlinie, sobald die Digestive Inkompatibilität aufgehoben ist. Man findet dort sowohl kochbare Fische als auch einige wertvolle Nützlinge.

  • Bluemoon — Kleiner biolumineszenter Fisch in Halbmondform. Biom: Shallows, Root Canyon, Höhlen des Friedhofs. Gefahr: keine. Nutzen: +10 Nahrung, +5 Wasser. Lässt sich mit Halfmoon und Harvestmoon im Rezept Threemoon Temaki kombinieren.
  • Halfmoon — Pflanzenfressender Halbmondfisch, sehr häufig in den Korallengärten. Gefahr: keine. Nutzen: erste verlässliche Nahrungsquelle nach der Landung.
  • Harvestmoon — Verwandter des Halfmoon mit besserem Nährwert. Nutzen: der Fisch, den man bevorzugen sollte, um langfristig durchzuhalten.
  • Waxmoon — Scheibenförmiger Fisch, bedeckt von einer schützenden Wachsschicht. Gefahr: keine. Nutzen: Er ist auch die Hauptbeute der Riffräuber, ihre Anwesenheit verrät also die der Jäger.
  • Pneuma — Fisch mit breiten, schwebenden Flossen, vollkommen friedlich. Nutzen: verkochbar, sehr häufig in den überwucherten Ruinen anzutreffen.
  • Twin Sitaray — Kleiner Rochen, der lange Zeit reglos verharrt. Perfektes Ziel, um sich mit dem Scanner vertraut zu machen.
  • Water Slug (Wasserschnecke) — Kleine, transparente Gastropode mit violettem Körper, bewegungslos am Boden. Gefahr: keine, flieht bei Annäherung. Wichtiger Nutzen: aufsammelbar und verwendbar, um Trinkwasser herzustellen (+15 Wasser, -5 Nahrung). Sie ist eure Lösung zur Flüssigkeitsversorgung zu Beginn des Spiels.
  • Hoverthorn — Fisch aus der Region Karakorum, ohne Flossen, angetrieben von einem magnetohydrodynamischen Antrieb und einem Ladekristall. Gefahr: keine. Nutzen: verkochbar, vor allem aber ein sehr lohnenswertes Scan-Ziel für Biomods. Eine Variante namens Black Hoverthorn existiert in tieferen Zonen.
  • Hammerhead — Massiver Pflanzenfresser, bedeckt mit strahlenförmigen Stacheln. Gefahr: nahezu keine, geht keinen Kampf ein, kann aber unabsichtlich touchiert werden. Es ist möglich, ihn im Sprint-Schwimmen abzuhängen, wenn er zu dicht folgt.
  • Cerathecan und Sandspear — Kleine Bodenkrebstiere, leichte Scan-Ziele und oft Ausgangspunkte für Crafting-Rezepte.

Die Räuber der ersten Biome

Hier sind die Spezies, die euch dazu zwingen werden, eure Routen zu überdenken. Zur Erinnerung: Sie können nicht getötet werden, das Ziel ist es, sie zu meiden oder abzulenken.

  • Nibbler Mango — Rudelraubtier der Korallengärten, der Feind, in den sich neue Spieler verstricken. Gefahr: hoch in der Gruppe. Verteidigung: eine Leuchtfackel (Flare) werfen, bevor sie einen umzingeln, niemals danach. Die Ablenkung zerstreut das Rudel für ein paar Sekunden, genug, um die Flucht zu ergreifen.
  • Marrowbreach — Großes einzelgängerisches Raubtier des Riffs, lebt in Symbiose mit kleinen fleischfressenden Hound Gars, die ihm helfen, seine Beute aufzuspüren. Gefahr: sehr hoch. Verteidigung: seine Augen sind überempfindlich gegenüber grellem Licht; eine starke Taschenlampe direkt darauf richten lässt ihn meist den Angriff abbrechen. Andernfalls sofortige vertikale Flucht.
  • Anemone Crab (Anemonenkrabbe) — Krebstier mit symbiotischen Anemonen auf seinem Panzer. Gefahr: mäßig, von Natur aus nicht aggressiv, aber ein Kontakt löst die Freisetzung eines leichten Nervengifts aus, das für einige Sekunden desorientiert — eine Katastrophe in der Nähe eines echten Raubtiers. Verteidigung: großräumig umgehen.
  • Coral Crab (Korallenkrabbe) — Bodenlebewesen, das sich in einer Korallenkuppel tarnt. Gefahr: hoch (Rumpfschaden auf Leviathan-Niveau), Haupthabitat an den Dolerit-Nadeln. Verteidigung: verdächtige Kuppeln identifizieren und Abstand halten. Viele davon findet man tot auf dem Friedhof — leichte Ressourcen ohne Kampf.
  • Hound Gars — Kleine Rudel-Fleischfresser, die mit dem Marrowbreach in Verbindung stehen. Einzeln wenig gefährlich, aber ihre Anwesenheit kündigt stets ihren riesigen Symbionten an.

Die Leviathane, die man auf keinen Fall provozieren sollte

Drei Leviathane sind im Early Access aktiv. Man soll sich nicht mit ihnen anlegen — man soll sie überleben.

  • Collector Leviathan (Sammler-Leviathan) — Enormes kopffüßerähnliches Raubtier mit vier Tentakeln aus Bioglas und gepanzertem Schnabel, spezialisiert auf hartschalige Beute. Biom: Weitläufige Ebenen, Metallfarmen von Karakorum, nördlicher Rand des Observatoriums. Gefahr: maximal — er ist der einzige, der über Biomgrenzen hinweg verfolgt und die Jagd niemals aufgibt. Verteidigung: seine Patrouillenrouten einprägen und vermeiden, in seinen Erkennungskegel zu geraten. Keine Frontalflucht funktioniert.
  • Shiver Leviathan — Rudeljäger (ein „Shiver“ bezeichnet eine Hai-Gruppe). Ein dominantes Weibchen koordiniert aus der Ferne kleinere, schnellere Männchen. Biom: das Void, jenseits der Startkarte. Gefahr: tödlich, in der Lage, das U-Boot Tadpole in wenigen Durchgängen zu zerstören. Verteidigung: sofort das Fahrzeug verlassen und zur Biomgrenze schwimmen; sie überschreiten die Grenze nicht.
  • Great Jaw Leviathan (Großkiefer-Leviathan) — Stationäre Muschelfalle mit giftigen Tentakeln, verborgen im Wrack der Cicada und an den Dolerit-Nadeln. Gefahr: sehr hoch bei Kontakt. Verteidigung: nur die Außenseite der Muschel scannen, niemals hineingehen. Er verfolgt nicht — man wirft sich selbst in seinen Rachen.

Ein vierter Name kursiert in den Spieldaten, der Weltenbaum (World Tree), ein Titan-Leviathan, der derzeit oberhalb der Oberfläche schlummert. Er ist im Early Access nicht aktiv und dürfte in einem zukünftigen Content-Update freigeschaltet werden.

Wie man sich ohne tödliche Waffe verteidigt

Da der direkte Kampf entfernt wurde, beruht das Werkzeugarsenal des Tauchers auf Ablenkung, Flucht und Vorbereitung.

  • Leuchtsignale (Flares) — Lenken Rudel ab (insbesondere Nibbler Mango). Vor der Konfrontation werfen.
  • Sonic Resonator — Erzeugt einen Impuls, der mehrere Raubtiere vorübergehend vertreibt. Ab der Spielmitte craftbar.
  • Taschenlampe — Wirksam gegen den Marrowbreach, dessen Augen äußerst lichtempfindlich sind.
  • Systematisches Scannen — Jede gescannte Spezies = freigeschaltete Biomods (schnelleres Schwimmen, erweiterte Erkennung usw.). Das ist der beste Return on Investment im Spiel.
  • Die Grenzen der Biome kennen — Die meisten Raubtiere, außer dem Collector, halten sich an den Rändern auf. Visuelle Übergänge zu erkennen (Wasserfarbe, Vegetationsdichte) rettet Ihnen das Leben.

Praktischer Nutzen: Kochen, Eier und Ressourcen

Anders als im ersten Subnautica steht das Sammeln von Eiern im Early Access von Subnautica 2 nicht im Zentrum des Gameplays — Alien-Becken zur Aufzucht von Kokons gibt es bislang nicht. Dagegen ist die Nahrungskette zentral:

  • Die Moons (Bluemoon, Halfmoon, Harvestmoon, Waxmoon) bilden die Nahrungsgrundlage und lassen sich am Fabricator zubereiten.
  • Die Water Slug lösen das Süßwasserproblem, bis Recyclingstationen verfügbar sind.
  • Tote Coral Crab aus dem Friedhof liefern gefahrlos chitinhaltige Ressourcen.
  • Rezepte wie Threemoon Temaki erfordern das Kombinieren mehrerer Spezies mit Faserfruchtfleisch — eine Belohnung für vielseitiges Erkunden.

Um weiterzugehen

Subnautica 2 befindet sich bis Anfang 2027 im Early Access, und Unknown Worlds hat neue Biome und neue Kreaturen zu jedem großen Content-Update versprochen. Das Studio hat außerdem bestätigt, dass die finale Version mehr Leviathane enthalten wird — vermutlich mit dem Weltenbaum als Aushängeschild — sowie eine Überarbeitung der französischen Lokalisierung, die bei einigen Artennamen noch unvollständig ist.

Bis dahin bleibt die beste Strategie die einfachste: scannen Sie alles, was sich bewegt, merken Sie sich die Biome, respektieren Sie die Grenzen, und versuchen Sie niemals, sich mit einem Collector zu messen. Gutes Tauchen.

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Welche Art von Kreatur macht euch im Early Access am meisten Angst?

Häufige Fragen

Warum kann ich die Kreaturen in Subnautica 2 nicht töten?
Unknown Worlds hat den direkten Kampf abgeschafft – alle Kreaturen sind unverwundbar. Das Spiel will, dass ihr Verhaltensweisen lest, ausweicht, euch versteckt. Das unterscheidet sich radikal vom ersten Teil und zwingt zu einem deutlich besseren Verständnis der Fauna.
Ist das Scannen der Kreaturen Pflicht oder nur was für Komplettierer?
Strategisch gesehen Pflicht. Jeder vollständige Scan schaltet Biomods frei – eure passiven und aktiven Fähigkeiten. Die Fauna zu ignorieren nimmt euch schlicht Fortschritt, nicht nur eine Trophäe.
Kann ich nach der Landung einfach jeden Fisch essen?
Nein. Ihr müsst zuerst den Story-Schritt zur Verdauungsinkompatibilität abschließen, sonst kosten euch die Fische Leben. Scannen, kochen – ja, aber wartet mit dem Essen.
Wie merke ich, dass gefährliche Räuber wie der Marrowbreach in der Nähe sind?
Der Marrowbreach jagt mit seinen Hound-Gars-Symbioten. Wenn ihr kleine Raubfische im Rudel seht, ist etwas sehr Großes nicht weit. Auch die reglose Water Slug verrät oft eine Bedrohung – Räuber lieben die Zonen, in denen sie sich sammelt.
Gibt es wirklich schon im Early Access drei Leviathane, oder ist das eine Falle, um gefressen zu werden?
Es gibt drei, aber ihr sollt sie nicht bekämpfen – ihr sollt sie überleben. Besonders der Collector Leviathan gibt nicht auf und überschreitet Biomgrenzen. Seine Patrouillenrouten zu lernen bedeutet zu überleben, nicht zu kämpfen.

Das Wichtigste

  • Die Kreaturen sind unverwundbar: Kämpft, indem ihr ihre Verhaltensweisen lest, euch versteckt und scannt, statt das Messer zu zücken.
  • Scannt alles, bevor ihr kocht: Jeder vollständige Scan schaltet Biomods frei, eure passiven und aktiven Fähigkeiten – das ist strategischer Fortschritt, kein Zeitvertreib.
  • Hebt die Verdauungsinkompatibilität auf, bevor ihr esst: Einen Fisch ohne abgeschlossene Quest zu verzehren, kostet euch Leben, statt es wiederherzustellen.
  • Nibbler-Mango-Rudel überrumpeln Neulinge: Zündet eine Leuchtrakete, bevor sie euch umzingeln, nicht danach – ihr habt nur wenige Sekunden, um zu fliehen.
  • Der Collector Leviathan gibt niemals auf und überschreitet Biomgrenzen: Sich seine Patrouillenrouten einzuprägen und außerhalb seines Erkennungskegels zu bleiben, ist kein Ratschlag, sondern Pflicht.

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