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Phasmophobia: Das Update vom 25. August fügt Prison, Brownstone und Point Hope in der Restricted-Version hinzu — was sich wirklich ändert
Kurz gefasst
Am 25. August 2026 erhält Phasmophobia sein zweites Komfort-Update mit drei Karten in der Restricted-Version (Prison, Brownstone High School und Point Hope), visuellen Anzeigen für doppelte Beweise und einer kompletten Überarbeitung des VR-Rigs. Die Änderungen verändern das Erlebnis: weniger bestrafende große Karten, mehr Klarheit im Journal und vor allem verlieren tote Spieler ab dem Moment ihres Todes den Zugang zum Sprachchat.
Kinetic Games hatte ein „zweites Komfort-Update“ in seiner Roadmap für 2026 vermerkt, ohne je ein Datum dafür zu nennen. Nun ist es soweit: Das Studio hat am 11. August die Vorschau auf dieses Update veröffentlicht, das auf allen Plattformen am 25. August 2026 erscheinen soll. Die genaue Uhrzeit ist noch nicht bekannt gegeben worden.
Auf dem Papier klingt „Komfort“ nach einem Routine-Fix. In Wirklichkeit betrifft dieses Update drei Dinge, die sich Geisterjäger schon lange gewünscht haben: die Größe der großen Karten, die Lesbarkeit der Beweise und den Zustand des Spiels in VR.
Drei Karten erhalten eine Restricted-Version
Das ist die Hauptankündigung. Sunny Meadows hatte bereits seine verkleinerte Version; Prison, Brownstone High School und Point Hope werden nun ihre eigene bekommen. Die Idee ist dieselbe: Orte behalten, die die Spieler schätzen, ohne die gesamte Fläche zum Erkunden vorzuschreiben.
Die Details gehen über eine simple Aufteilung hinaus und lohnen sich, vor dem 25. gekannt zu werden:
- Point Hope Restricted wird als kleine Karte eingestuft. Der zugängliche Bereich reicht bis zum Esszimmer.
- Prison und Brownstone High School werden mehrere Varianten haben, eingestuft als klein beziehungsweise mittel, die beim Laden des Auftrags zufällig ausgewählt werden.
- Brownstone High School wird nach dem Update allein vier Kartenvarianten zählen. Kinetic steht zu dieser Entscheidung: Bei einer Karte dieser Größe sorgt die Vielfalt für Ungewissheit zu Beginn.
- Außerhalb jeder Restricted-Version wird ein Dekorationselement anzeigen, auf welche Variante man gestoßen ist. Gewöhnen Sie sich an, vor dem Betreten hinzuschauen: Das zeigt Ihnen, wo der spielbare Bereich endet.
Ein Punkt, den Fans des Challenge-Modus beachten sollten: Aktuell wird eine Challenge, die auf Sunny Meadows abzielt, nicht auf Sunny Meadows (Restricted) validiert, und umgekehrt. Kinetic hat nichts angekündigt, das darauf hindeutet, dass sich diese Regel ändert; man sollte also ab dem 25. August prüfen, welche genaue Version eine wöchentliche Aufgabe verlangt, bevor man einen Auftrag auf Prison oder Brownstone startet.
Journal und Beweise: Duplikate endlich sichtbar, ohne das Notizbuch zu öffnen
Seit dem Chronicle-Update zwingt das System aus Einzigartig/Duplikat dazu, ins Journal zurückzukehren, um herauszufinden, ob ein aufgenommenes Medium wirklich zählt. Damit ist bald Schluss. Visuelle Anzeigen direkt an der Ausrüstung werden ein Duplikat signalisieren:
- Kamera Stufe 1: Eine gelbe LED leuchtet auf.
- Kameras der Stufen 2 und 3 sowie Videokameras aller Stufen: Der Text wird abgeblendet als Overlay angezeigt statt im gewohnten kräftigen Weiß.
- Tonaufnahmegerät Stufe 1: Die Helligkeit der Lautstärkeanzeigen sinkt.
- Tonaufnahmegeräte der Stufen 2 und 3: Die Schallwellen werden abgeblendet dargestellt.
Konkret ändert das die Art und Weise, wie man einen Auftrag profitabel gestaltet: Man muss die Jagd nicht mehr unterbrechen, um zu prüfen, ob das gerade aufgenommene Foto etwas einbringt. Das spart auch Zeit auf großen Karten, wo der Weg hin und zurück zum Journal teuer ist.
Zwei weitere Ergänzungen im Journal verdienen Aufmerksamkeit. Zunächst wird es möglich sein, die von anderen Jägern ausgewählten Beweise und Entitätstypen zu sehen. Schluss mit den mündlichen Abfragen vor der Rückkehr zum Truck – und vor allem Schluss mit fehlgeschlagenen Identifikationen, weil ein Teammitglied etwas anderes angekreuzt hatte. Außerdem verschwindet der Bereich Schlüssel zugunsten eines Bereichs „Gefundene Gegenstände“, der in der Reihenfolge des Aufsammelns die Schlüssel, den Knochen und die Sammelobjekte der saisonalen Events auflistet.
Ein letztes, unauffälliges, aber nützliches Detail: Ein Geschlechtssymbol (♀/♂) wird neben dem Namen der Entität erscheinen. Kinetic erklärt, damit vor allem nicht-englischsprachige Spieler im Blick zu haben, für die manche Entitätsnamen keinen Rückschluss auf das Geschlecht zulassen. Sie werden am meisten davon profitieren.
Die VR wird komplett neu aufgebaut
Das ist das umfangreichste Vorhaben des Updates: Das Rig des VR-Charakters wird auf allen Plattformen vollständig ersetzt. Kinetic kündigt drei Effekte an: reaktionsschnellere Bewegungen, die besser mit denen des Spielers übereinstimmen, eine höhere Präzision des Modells bei der Armlänge sowie eine deutlich verbesserte visuelle Darstellung des Charakters aus Sicht anderer Spieler.
Letzterer Punkt betrifft auch Spieler am Bildschirm: Wer mit einem Freund in VR spielt, sollte nicht mehr den Eindruck einer wackeligen Marionette haben. Mehrere von VR-Spielern regelmäßig gemeldete Probleme werden ebenfalls behoben; die Details werden in den vollständigen Patch Notes am Erscheinungstag veröffentlicht.
Zwei Gameplay-Änderungen, die man nicht verpassen sollte
Die erste betrifft den benutzerdefinierten Schwierigkeitsgrad: Es wird möglich sein, den Entitätstyp in den Geist-Einstellungen bei der Konfiguration der Partie auszuwählen. Für das Training ist das ein beträchtliches Werkzeug. Wer nie zwei Entitäten mit ähnlichen Beweisen auseinanderhalten kann, kann künftig eine davon festlegen und ihr Verhalten gezielt trainieren, anstatt darauf zu warten, dass sie zufällig ausgewählt wird. Zu beachten ist jedoch: Der benutzerdefinierte Schwierigkeitsgrad unterliegt weiterhin seinen eigenen Multiplikatoren, und ein absichtlich leicht konfigurierter Auftrag bringt entsprechend weniger ein.
Die zweite Änderung ist radikaler. Das Erscheinungsbild des Charakters im Tod ändert sich: Der Körper wird graue Haut und getrübte Augen haben, auch für andere Spieler, die einen so sehen werden, solange man tot ist. Vor allem aber wird der Sprachchat eines Spielers in dem Moment abgeschaltet, in dem er stirbt – genau in dem Augenblick, in dem im Todesanimation das Genick bricht.
Diese letzte Änderung wird die Gewohnheiten vieler Gruppen verändern. Bisher hatte ein toter Spieler oft einen Bruchteil einer Sekunde Zeit, um eine nützliche Information zuzurufen. Am 25. August verschwindet dieses Zeitfenster: Die Information muss vor der Jagd übermittelt werden, nicht währenddessen. Teams, die sich darauf verlassen, dass ihre Toten die Entität kartieren, haben zwei Wochen Zeit, ihre Methode zu ändern.
Was das über die Zukunft verrät
Dieses Update fügt sich in eine bereits von Kinetic veröffentlichte Roadmap ein: Unity 6 und ein neues Beleuchtungssystem werden für Oktober 2026 erwartet, die Überarbeitung des Spielercharakters für November, und die Version 1.0 – begleitet von einer neuen Karte und dem Nintendo-Switch-2-Release – wurde auf 2027 verschoben.
Mit anderen Worten: Der Sommer 2026 ist dem Komfort gewidmet, nicht neuen Inhalten. Für ein Spiel, dessen riesige Karten kurze Spielsitzungen lange erschwert haben, dürfte die Ankunft von drei neuen Restricted-Versionen die strukturell bedeutsamste Ergänzung des Jahres sein.
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Häufige Fragen
Wird Point Hope Restricted klein oder mittelgroß sein?
Wie erkennt man einen doppelten Beweis, ohne das Journal zu öffnen?
Funktionieren die wöchentlichen Herausforderungen auf den Restricted-Versionen?
Was ändert sich für Spieler in VR?
Können tote Spieler nach ihrem Tod noch kommunizieren?
Das Wichtigste
- Prison, Brownstone und Point Hope erhalten eine Restricted-Version, um Sitzungen zu verkürzen, ohne auf beliebte Schauplätze zu verzichten.
- Doppelte Beweise lassen sich nun direkt an der Ausrüstung erkennen, ohne das Journal zu öffnen.
- Das VR-Rig wird vollständig ersetzt, für reaktionsschnellere Bewegungen und eine deutlich bessere visuelle Darstellung.
- Verstorbene Spieler können nach ihrem Tod nicht mehr sprechen, wodurch das bisherige Zeitfenster für Informationsaustausch geschlossen wird.
- Der individuelle Schwierigkeitsgrad erlaubt endlich die Auswahl des Entitätstyps für gezieltes Training.
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