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Test zu Onimusha: Way of the Sword: Capcom schlägt wieder mächtig zu, TheGamer ist überzeugt!
Kurz gefasst
Onimusha: Way of the Sword erweist sich als erfrischende Alternative zu den engstirnigen Soulslikes auf dem Markt. Capcom verlässt die gewohnte Roll-Block-Parry-Schablone und bietet ein reichhaltiges Kampfsystem, in dem Parade, Deflection und Issen nebeneinander existieren – ein echtes Samurai-Fantasie. Eine makellose Kunstrichtung, unvergessliche Boss-Kämpfe und kaum Mängel: Das ist wahrscheinlich der beste Kauf dieser Saison für Fans von Action-RPGs.
Ihr sucht eine Alternative zu den Soulslikes, die den Action-RPG-Markt überschwemmen? Onimusha: Way of the Sword ist wahrscheinlich der beste Kauf, den ihr in diesem Herbst machen könnt. Vorausgesetzt, ihr mögt nervenaufreibende Schwertkämpfe und Bossfights, die Ungenauigkeit bestrafen, nicht Langsamkeit.
Für alle, die neu einsteigen: Onimusha ist die altbekannte Capcom-Reihe, die Samurai, Dämonen und Action aus der Third-Person-Perspektive verbindet. Diese neue Episode versetzt euch in die Geta von Miyamoto Musashi, einer charismatischen Figur, weit entfernt vom üblichen wortkargen Samurai, der seinen Reis an hungernde Kinder verteilt, bevor er wenige Minuten später Horden von Dämonen zerlegt. Der Kontrast funktioniert hervorragend.
Ein Kampfsystem, das sich etwas anderes traut
Der wahre Erfolg des Spiels liegt laut TheGamer darin, sich dem allgegenwärtigen Soulslike-Schema zu verweigern. Kein generisches Roll-Block-Parry hier: Onimusha bietet Parade, Deflektion (die einen großen Teil der Stamina-Leiste des Gegners leert, aber mit engem Timing) und vor allem den Issen, jenen Konterangriff, der kurz vor dem Aufprall ausgeführt werden muss und die meisten Gegner sofort tötet. Jede Option ist eine Risiko-Belohnung-Wette. Das Ergebnis: eine echte Samurai-Fantasie, bei der es ein seltenes Vergnügen ist, mitten in einer Horde stehen zu bleiben und Exekutionen aneinanderzureihen.

Die Bossfights sind das eigentliche Highlight. Fast alle sind unvergesslich, mit Mustern, die verlangen, die Umgebung und die Schwächen in Echtzeit zu verstehen – manche Kämpfe grenzen unter Anspannung fast an ein Puzzle. Capcom setzt einige Bosse mehrfach ein, aber nie so, dass es ermüdet, und die mit diesen Kämpfen verbundene Beute rechtfertigt offensichtlich, dass man sich ohne Widerwillen erneut hineinstürzt.
Was die Struktur angeht, vermeidet die Mischung aus semi-offener Welt (Basis in Kyoto, Nebenquests, Upgrades) und sehr linearen, szenisch inszenierten Levels die klassische Falle einer sich in die Länge ziehenden Open World. Eine Passage im Stil eines unterirdischen Horrors, voller Abscheulichkeiten, zeigt, dass Capcom immer noch visuell zu überraschen weiß – die RE Engine liefert hier laut dem Journalisten eines der schönsten Spiele des Jahres.

Die Kritikpunkte
Das System zum Absorbieren feindlicher Seelen scheint den Rhythmus etwas zu stören: Man muss mitten im Kampf die linke Trigger-Taste gedrückt halten, um sie einzusammeln, sonst buffen sie den Gegner. Das ist unbeholfen und reißt aus dem flüssigen Action-Gameplay heraus, das der Rest bietet. Die Standardgegner bleiben in kleinen Gruppen zu passiv – die Schwierigkeit zieht wirklich erst mit den Bossen an.
Wer Nioh wegen seiner Anspruchshöhe mochte, aber vom glücksbasierten Loot genervt war, oder wer durch Sekiro Geschmack an der Parade gefunden hat, ohne dessen komplett soulslike-artigen Anspruch zu wollen, für den trifft Onimusha: Way of the Sword genau die richtigen Punkte, analysiert TheGamer. Befriedigende Kämpfe, großzügige Inszenierung, tadellose künstlerische Leitung: wenige Schwächen, und keine davon schmälert je wirklich den Spielspaß.

Stärken
- Reichhaltiges Kampfsystem mit Parade, Deflektion und Issen mit hohem Risiko und hoher Belohnung
- Unvergessliche Bossfights, die sich in ihren Mechaniken fast alle unterscheiden
- Künstlerische Leitung und RE Engine auf Höchstniveau, gut ausbalancierter Wechsel zwischen Open World und linearen Levels
- Musashi, ein charismatischer Protagonist, der mit den Klischees des zurückhaltenden Samurai bricht
Schwächen
- Absorption feindlicher Seelen unbeholfen umgesetzt, stört den Kampfrhythmus
- Standardgegner außerhalb von Bosskämpfen zu passiv
Fazit
Ein starkes Comeback, das zeigt, dass Capcom das Action-RPG neu erfinden kann, ohne das Soulslike zu kopieren.
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Interessiert Sie Onimusha: Way of the Sword?
Häufige Fragen
Ist Onimusha: Way of the Sword wirklich ein Soulslike?
Wie funktioniert das Kampfsystem genau?
Lohnen sich die Boss-Kämpfe?
Welcher Spielertyp sollte dieses Spiel meiden?
Wer ist Miyamoto Musashi in diesem Spiel?
Das Wichtigste
- Das Kampfsystem lehnt bewusst das gängige Soulslike-Schema ab und bietet Parade, Deflection und Issen für ein abwechslungsreiches und knackiges Gameplay.
- Die Boss-Kämpfe sind das Highlight der Show – fast alle unvergesslich und ähneln Rätseln unter Druck.
- Miyamoto Musashi sieht nicht wie der übliche schweigsame Samurai aus: Charismatisch verteilt er sein Reis an hungernde Kinder, bevor er Dämonen zerlegt.
- Die Mischung aus Semi-Open-World in Kyoto und stark narrativ ausgerichteten linearen Levels vermeidet das klassische Problem der sich endlos ziehenden Open-World.
- Die Absorption von Gegner-Seelen bleibt unbeholfen und verlangsamt das Spieltempo, während kleine Gegnergruppen zu passiv bleiben.
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