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Preview Castlevania: Belmont's Curse - die Eindrücke von Gamerant nach 3 Stunden Spielzeit
Kurz gefasst
Nach zwölf Jahren Abstinenz feiert Castlevania: Belmont's Curse sein großes Comeback – Gamerant durfte drei Stunden lang eine Demo unter die Lupe nehmen. Das Urteil? Ein modernes Reboot, das die Grundlagen der Franchise respektiert und sie gleichzeitig ins Jahr 2026 katapultiert, mit einer revolutionären mechanischen Peitsche und einer soliden Art Direction – ob das über die gesamte Spieldauer trägt, bleibt abzuwarten.
Drei Stunden. Das ist es, was der Journalist von Gamerant hatte, um die Franchise nach zwölf Jahren Abwesenheit wiederzufinden - eine Demo, die die Anfangsbereiche, einen ersten Boss und den Erhalt der Arcana Whip abdeckt. Vorherrschendes Fazit: Es tut weh, es tut gut, und offensichtlich hört er seitdem nicht auf, daran zu denken.
Was funktioniert
Die Peitsche, zuerst. Die Arcana Whip ist nicht nur ein Zwinkern an den Vampire Killer aus den früheren Episoden - sie ist ein vollwertiges Bewegungswerkzeug. Der physische Schwung bei der Erkundung, das sofortige Heranziehen zu Gegnern im Kampf: In wenigen Minuten wird klar, dass das gesamte Level-Design um sie herum konzipiert wurde. Es ist selten, dass sich ein neuer Mechanismus so natürlich in eine bestehende Formel einfügt.

Die Art Direction, dann. Jedes Gebiet hat seine eigene, bewusst gewählte Farbpalette - brennende Orangetöne für das in Flammen stehende Paris, kalte Blautöne für die Katakomben - und die handgemachten Kulissen im Hintergrund besitzen eine visuelle Tiefe, die sofort überzeugt. Die 3D-Modelle der Charaktere wirken laut dem Journalisten auf den ersten Blick leicht befremdlich, aber sobald die Action beginnt, fallen sie nicht mehr auf. Und der Soundtrack - Orgeln, Streicher, E-Gitarre - erfüllt genau seinen Zweck.
Der Fortschritt, schließlich. Zwischen den Tarotkarten-Herausforderungen, die Fähigkeiten aufwerten, den Attributsstatuen, den Herzcontainern und den sieben Waffenfamilien mit unterschiedlichen Movesets fehlt es nie an einem Grund, jeden Winkel zu durchsuchen. Die Fortschrittsbefriedigung ist konstant.

Was Sorgen macht
Der erste Boss, The Fallen, sorgt nach einer eher ruhigen Stunde für einen ziemlich brutalen Schwierigkeitsanstieg. Das ist beabsichtigt, gut umgesetzt - aber das Spiel wirft in seinen ersten Stunden viele Systeme gleichzeitig auf einen ein. Für jemanden, der nicht Hunderte von Stunden moderner 2D-Action-Plattformer in den Beinen hat, kann der Einstieg regelrecht feindlich wirken.
Gamerant stellt sich auch Fragen zur tatsächlichen Spieldauer und zur Konsistenz des Rhythmus über das gesamte Spiel hinweg. Drei Stunden sind schließlich etwas knapp, um eine mögliche Abnutzung der Formel zu beurteilen.

Vorläufiges Fazit
Castlevania: Belmont's Curse startet sehr gut - vielleicht besser, als man es sich selbst nach zwölf langen Jahren Abwesenheit zu erhoffen wagte. Evil Empire scheint die Franchise verstanden zu haben, ohne sie einfach nur zu kopieren. Es bleibt zu sehen, ob das Ganze auf Dauer trägt. Termin ist der 15. Oktober auf PC, PS5, Nintendo Switch und Xbox Series X/S.
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Nach zwölf Jahren seid ihr eher:
Häufige Fragen
Was genau ist die Arcana Whip und was ändert sie am Gameplay konkret?
Wird das für jemanden, der keine Hardcore-2D-Actionspiele spielt, zu leicht oder zu schwer sein?
Was konnte Gamerant in nur drei Stunden überhaupt bewerten?
Hat Evil Empire Castlevania wirklich verstanden oder ist das nur eine moderne Kopie?
Das Wichtigste
- Die Arcana Whip ist nicht nur ein nostalgisches Accessoire: Sie ist ein Bewegungswerkzeug, das fest ins Level-Design integriert ist, sowohl bei der Erkundung als auch im Kampf.
- Der Schwierigkeitsgrad steigt beim ersten Boss nach einer ruhigen Stunde brutal an – Evil Empire setzt bewusst auf eine für Neulinge unnachgiebige Progressionskurve.
- Das Progressionsdesign (Tarotkarten, mehrere Waffen, Geheimnisse) gibt stets einen Grund zum Erforschen, ohne dass sich das wie ein erzwungenes Muss anfühlt.
- Die Art Direction glänzt mit mutigen Farbpaletten (flammende Orangetöne für Paris, eisige Blautöne für die Katakomben) und einem Soundtrack aus Orgel, Streichern und E-Gitarre, der perfekt zum Universum passt.
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