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Escape the Backrooms Crossplay 2026: Zwischen PC, PS5, Xbox und Switch 2 mit Lobby-Codes spielen
Kurz gefasst
Escape the Backrooms funktioniert endlich mit echtem Crossplay zwischen PC, PS5, Xbox Series X|S und Switch 2 über automatisch generierte Lobby-Codes. Seit Mai 2026 basiert das System auf Epic Online Services, ohne dass ein Epic-Konto erstellt werden muss, und zwei Patch-Wellen im Juni haben den Voice-Chat stabilisiert, der unverzichtbar ist, um gemeinsam in diesen identischen Fluren zu überleben.
Am 6. August 2026 ist Escape the Backrooms kein reines PC-Spiel mehr. Der Titel von Fancy Games und Blackbird Interactive, veröffentlicht von Secret Mode, läuft seit dem 28. Mai 2026 auch auf Xbox Series X|S und PlayStation 5, und seit dem 7. Juli 2026 auf Nintendo Switch 2. Vor allem aber spielen all diese Versionen zusammen.
Das Herzstück nennt sich Raumcode. Seit dem Update vom 28. Mai basiert das Matchmaking auf Epic Online Services, ohne dass ein Epic-Konto erstellt werden muss, und jede Partie generiert einen Code, den man manuell weitergibt. Das ist heute der zuverlässigste Weg, vier Spieler von vier unterschiedlichen Plattformen zusammenzubringen, und die Voraussetzung, um die Koop-Erfolge zu erhalten.
Dieser Guide fasst den tatsächlichen Stand des Crossplay zusammen: was funktioniert, was die Patches vom Juni beim Voice-Chat repariert haben, was weiterhin deaktiviert ist, und wie man eine gemischte Session aufsetzt, ohne dafür eine halbe Stunde zu brauchen. Aktuellste Version bis heute: 1.3.2, veröffentlicht am 15. Juni 2026 auf allen Plattformen.
Wo das Spiel läuft, und mit welchem Inhalt
Entscheidender Punkt für gemischte Gruppen: Der Publisher kündigt eine vollständige Inhaltsparität zwischen den Konsolenversionen und der Steam-Version an. Niemand bleibt auf einem Level blockiert, das die anderen nicht hätten. Es existiert allerdings weder eine PS4-Version noch eine Version für die erste Switch-Generation.
| Plattform | Verfügbar seit | Wissenswertes |
|---|---|---|
| PC (Steam) | 23. Oktober 2025 (Version 1.0) | Einzige Version mit Textchat |
| Xbox Series X|S | 28. Mai 2026 | Im Xbox Game Pass enthalten |
| PlayStation 5 | 28. Mai 2026 | Keine PS4-Version |
| Nintendo Switch 2 | 7. Juli 2026 | Nintendo Switch Online-Abonnement für Online-Spiel erforderlich |
Der Zustrom ist massiv: Secret Mode gab am 7. Juli mehr als drei Millionen neue Spieler über alle Plattformen hinweg an. Konkret war die Liste der öffentlichen Räume noch nie so voll, noch nie so belebt.
Der Raumcode, Gebrauchsanleitung
Die Funktionsweise ist bewusst minimalistisch gehalten. Sobald ein Raum erstellt wird, ob öffentlich oder privat, wird automatisch ein Code generiert und allen Mitgliedern angezeigt. Man kopiert ihn, schickt ihn über Discord oder per Nachricht, die Mitspieler geben ihn im Eingabefeld für Codes im Mehrspieler-Menü ein (in den offiziellen Patch Notes „Enter with Room Code“ genannt), und landen direkt in eurer Partie.
Der Vorteil gegenüber dem alten System ist doppelt. Zum einen gibt es keine Freundesliste mehr zu verwalten: keine PSN-Anfrage, keine Xbox-Einladung, kein Steam-Freund zu bestätigen. Zum anderen ist kein zusätzliches Konto erforderlich, da Epic Online Services im Hintergrund läuft, ohne jemals die Erstellung eines Epic-Games-Kontos zu verlangen.
Drei Gewohnheiten, die man sich zulegen sollte:
- Blendet den Code aus, wenn ihr streamt. Eine Option erlaubt es, ihn automatisch auf dem Bildschirm zu verbergen. Ohne sie kann jeder Zuschauer eines Livestreams oder Videos mitten in eurem Run auftauchen.
- Wählt den Host je nach Verbindung. Die Sessions laufen über ein Peer-to-Peer-Netzwerk: Die Leitung des Hosts trägt die Partie, und dessen Verbindungsabbruch lässt alle anderen ebenfalls hinausfliegen. Übertragt diese Rolle der am besten verbundenen Maschine, nicht unbedingt der leistungsstärksten.
- Achtet auf die Plattform-Icons. Jeder Spieler zeigt neben seinem Pseudonym im Raum ein Logo an: So wisst ihr sofort, wer mit dem Controller und wer mit Tastatur spielt. Ein Patch vom 15. Juni hat übrigens die Anzeige dieser Icons repariert, die fälschlicherweise das plattformübergreifende Logo für Spieler zeigten, die eigentlich auf derselben Maschine spielten.

Plattformübergreifendes Spielen aktivieren oder deaktivieren
Crossplay ist standardmäßig aktiviert, und ein Hinweis macht darauf aufmerksam. Es lässt sich in den Einstellungen deaktivieren, was in zwei Fällen sinnvoll sein kann: bei nervigen Latenzen mit einer geografisch verstreuten Gruppe oder wenn man zufällige Begegnungen in öffentlichen Lobbys vermeiden möchte.
Man sollte sich jedoch bewusst sein, was das kostet. Das Deaktivieren von Crossplay reduziert zwangsläufig die Anzahl der sichtbaren Lobbys und schließt Freunde aus, die auf anderen Plattformen spielen. Für einen Spieleabend unter Freunden gibt es keinen Grund, es abzuschalten: Der Lobby-Code reicht völlig aus, um Fremde fernzuhalten.
Sprachchat: Was die Juni-Patches repariert haben
Das ist die Baustelle, die die Entwickler seit der Öffnung für Konsolen am meisten beschäftigt hat, und sie ist entscheidend in einem Spiel, in dem man sich absichtlich in identischen Gängen trennt. Der Sprachchat funktioniert seit dem 28. Mai auf allen Plattformen, doch es brauchte zwei Wellen von Patches, um ihn zuverlässig zu machen.
Der Patch 1.3.1 (Build 3597), veröffentlicht am 5. Juni 2026, behob den Abbruch der Sprachverbindung nach einer zufälligen Zeitspanne oder bei Übergängen zwischen Levels, den kompletten Tonausfall beim Anschließen eines Headsets während einer laufenden Partie sowie zwei Fehler bei der Eingabepegel-Einstellung: eine höhere Lautstärke als vorgesehen und die Möglichkeit, sie auf null zu stellen.
Der Patch 1.3.2 vom 15. Juni 2026 nahm sich vier weiterer Bugs an: das Mikrofon-Echo im Push-to-Talk-Modus, den Verlust der Sprachverbindung direkt nach dem ersten Laden, das Verstummen des zuletzt eliminierten Spielers nach der Rückkehr zur Lobby sowie einen speziellen Fall, in dem einer von drei Spielern einer Sitzung sich nicht mehr hörbar machen konnte.
Praktisch übersetzt: Wenn euer Sprachchat noch immer Probleme macht, prüft zuerst, ob wirklich alle auf Version 1.3.2 sind. Eine im Ruhezustand belassene Konsole kann durchaus noch mit einer älteren Version laufen, ohne dass der Besitzer es merkt.
Moderation: Mikrofon stummschalten, kicken, blockieren, melden
Das Update vom 28. Mai brachte ein umfassendes Werkzeugset mit sich, das unverzichtbar ist, sobald Fremde von jeder Plattform aus einer öffentlichen Lobby beitreten können. Sowohl über das Lobby-Menü als auch über die Einstellungen während des Spiels könnt ihr einen Spieler auswählen, um sein Mikrofon stummzuschalten, seinen Textchat zu deaktivieren, ihn zu kicken, zu blockieren oder zu melden.
Die Liste der blockierten Spieler bleibt über das Hauptmenü oder über die Lobby einsehbar, und man kann jemanden jederzeit wieder entfernen. Ein Filter gegen Beleidigungen gilt nun sowohl für den Textchat als auch für Spielernamen. Die Punktetabelle wiederum ist in die Ingame-Einstellungen umgezogen.
Ein Detail, das in gemischten Gruppen wichtig ist: Der Textchat ist ausschließlich dem PC vorbehalten. Wenn nur ein Mitglied der Gruppe auf einer Konsole spielt, muss die gesamte Kommunikation über Sprache erfolgen. Plant lieber einen Discord-Server als Backup ein, statt euch auf den integrierten Chat zu verlassen.
Was am 6. August 2026 noch kaputt oder nicht vorhanden ist
- Der Ping wird nicht mehr angezeigt in der Liste der Lobbys. Er wurde mit Version 1.3.2 entfernt, weil der angezeigte Wert ungenau war und für Verwirrung sorgte; die Entwickler kündigen seine Rückkehr an, sobald die Ursache identifiziert ist. Bis dahin ist es unmöglich, öffentliche Lobbys nach Latenz zu sortieren, was den Lobby-Code umso nützlicher macht.
- Die HDR-Einstellung wurde entfernt, und zwar seit dem 28. Mai wegen einer Fehlfunktion, und wird nach der Behebung wieder aktiviert.
- Die von der Bildrate abhängige Empfindlichkeit gehörte am 15. Juni noch immer zu den Problemen, die untersucht werden. Auf einer Maschine mit niedriger Framerate kann das Zielen im Vergleich zu einem PC-Teammitglied inkonsistent wirken.
Umgekehrt kam mit der Öffnung für Konsolen eine willkommene Absicherung hinzu: Das automatische Speichern wird bei Übergängen zwischen Levels und an bestimmten Wiedereinstiegspunkten ausgelöst, mit einem eigenen Symbol, das gleich beim Start der Partie angezeigt wird. Beim Crossplay, wo eine Konsolen-Trennung häufiger vorkommt als eine PC-Trennung, bewahrt einen das davor, alles von Level 0 an neu beginnen zu müssen.
Die Koop-Erfolge, die Crossplay endlich freischaltet
Vier gleichzeitig verfügbare Spieler zusammenzubringen war das Haupthindernis für eine Handvoll rein kooperativer Erfolge. Hier sind ihre genauen Bezeichnungen im französischen Client, der die Schwierigkeitsstufen gut übersetzt:
- Lot de participation (Teilnahmepreis) — das Spiel im Mehrspielermodus auf der Stufe Leicht beenden.
- Escouade (Trupp) — das Spiel im Mehrspielermodus auf der Stufe Normal beenden.
- Effort de groupe (Gemeinschaftsleistung) — das Spiel im Mehrspielermodus auf der Stufe Schwer beenden.
- Cauchemar (Albtraum) — das Spiel zu viert auf der Stufe Albtraum beenden. Das ist der einzige, der einen vollständigen Trupp voraussetzt, und somit derjenige, der am meisten von der Öffnung für Konsolen profitiert.
Bemerkenswert ist außerdem, dass ein am 5. Juni behobener Bug es ermöglichte, das ultimative Ende über den Arcade-Automaten auszulösen, ohne zuvor alle erforderlichen Enden erreicht zu haben. Diese Abkürzung funktioniert nicht mehr: Die Jagd nach den Enden erfolgt nun nach den Regeln.
Wortschatz: Was die französische Version übersetzt und was sie auf Englisch belässt
Das Spiel bietet eine Benutzeroberfläche und Untertitel auf Französisch, aber eine ausschließlich englische Vertonung. Vor allem werden die Levelnamen nicht übersetzt, was beim Crossplay eine gute Nachricht ist: Man kann sich mit Spielern anderer Sprachen ohne jede Zweideutigkeit abstimmen. Die Erfolgsbeschreibungen des französischen Clients bestätigen die Bezeichnungen Level 0, Habitable Zone, The Hub, Pipe Dreams, Electrical Station, Abandoned Office, Terror Hotel, Lights Out, Thalassophobia, Cave System, Poolrooms, Snackrooms, Grassrooms, Death Slides, Level Fun und The End.
Übersetzt diese Namen also nicht: „das Hotel-Level“ statt Terror Hotel anzukündigen, wird nur alle ausbremsen. Die Schwierigkeitsgrade hingegen sind tatsächlich eingedeutscht — Leicht, Normal, Schwer, Albtraum —, ebenso wie die Erfolgsbezeichnungen.
Eine letzte Warnung, denn bei den Suchanfragen herrscht ständige Verwirrung: Escape the Backrooms ist nicht Backrooms: Escape Together. Es handelt sich um zwei eigenständige Spiele von zwei verschiedenen Studios, ohne jegliche Kompatibilität. Ein Lobby-Code des einen funktioniert niemals im anderen.
Die Vorgehensweise für eine gemischte Session, die schnell startet
Bestimmen Sie den Host anhand seiner Verbindung, nicht anhand seiner Plattform. Erstellen Sie den Raum, aktivieren Sie die Code-Verschleierung, falls jemand aufzeichnet, und verteilen Sie den Code dann über einen externen Kanal. Machen Sie eine mündliche Sprechprobe der Reihe nach bevor Sie The Hub verlassen: Genau dort erkennt man stumme Mikrofone, nicht mitten im Level Fun. Bleiben Sie schließlich für einen ersten Run zu viert, bei dem manche noch den Controller entdecken, im Normal-Modus – der Alptraum-Modus kann warten, bis die Gruppe die Ausgänge auswendig kennt.
Für die unmittelbare Zukunft ist kein neues Level zu erwarten: Der Publisher hat am 5. Mai bekanntgegeben, dass er keine Roadmaps mehr veröffentlicht und dass zusätzliche Level erst nach der Stabilisierung der Konsolenversionen erscheinen werden, basierend auf dem Feedback der Community. Bis dahin ist Crossplay die eigentliche spielbare Neuerung und der beste Weg, die bereits vorhandenen gut dreißig Level optimal zu nutzen.
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Was ist eurer Meinung nach aktuell die größte Einschränkung beim Crossplay von Escape the Backrooms?
Häufige Fragen
Muss man ein Epic-Games-Konto erstellen, um Crossplay zu spielen?
Läuft das Spiel auf PS4 oder der Switch der ersten Generation?
Warum knackt oder verschwindet mein Voice-Chat mitten im Spiel?
Kann ich Crossplay deaktivieren, wenn die Latenz unerträglich wird?
Wie schütze ich meinen Lobby-Code, wenn ich streame?
Das Wichtigste
- Der Lobby-Code ist euer bester Verbündeter: Teilt ihn auf Discord und eure Mitspieler landen direkt bei euch, ohne plattformübergreifende Freundschaftsverwaltung.
- Crossplay funktioniert, aber achtet darauf, dass der Host diejenige Person mit der besten Verbindung ist, da die Sitzungen im Peer-to-Peer-Modus laufen.
- Der Text-Chat existiert nur auf PC: In gemischten Gruppen läuft alles über Sprache, plant also einen Discord-Notfallkanal ein.
- Die Juni-Patches haben den zufälligen Voice-Ausfall und das Echo behoben, aber prüft, ob alle auf Version 1.3.2 laufen.
- Der Ping ist seit Juni wegen Bugs aus der öffentlichen Anzeige verschwunden, was den Lobby-Code umso wichtiger macht, um die Latenz zu filtern.
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