Test Luna Abyss – Ein metaphysischer Bullet Hell, der Destructoid mitten ins Herz getroffen hat
8.0
Credit: Kwalee Labs

Test Luna Abyss – Ein metaphysischer Bullet Hell, der Destructoid mitten ins Herz getroffen hat

Alexandre Alexandre Jollier
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Kurz gefasst

Luna Abyss ist ein anspruchsvoller narrativer Solo-FPS von Kwalee Labs, der Bullet-Hell-Mechaniken aus der Ego-Perspektive mit einem labyrinthischen Leveldesign verbindet. Laut Destructoid bietet das Spiel ein berauschendes Eintauchen durch eine fesselnde brutalistisch-futuristische Ästhetik und einen bedrückenden Soundtrack, trotz einiger Mängel bei der Luftsteuerung.

Mit Luna Abyss bietet das Studio Kwalee Labs einen faszinierenden und anspruchsvollen Solo-FPS, so die Aussagen von Destructoid. Man schlüpft in die Rolle von Fawkes, einem Gefangenen, der damit beauftragt ist, eine verlassene Megastruktur unter dem künstlichen Mond Luna zu erforschen, unter dem heimtückischen Blick der KI Aylin. Auf dem Programm steht ein narratives Abenteuer, das labyrinthisches Level-Design mit Bullet-Hell-Kämpfen aus der Ich-Perspektive verwebt.

Das Gameplay setzt auf eine begrenzte, aber effiziente Ausrüstung: Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte zum Zerstören des Schilds und Präzisionsgewehr. Statt eines Looter-Shooters gibt es nur vier Waffen, deren Beherrschung das Spiel gegenüber Feinden mit vielfältigen Angriffsmustern einfordert. Der Journalist verrät uns, dass sich die Spielschleife darin besteht, von einem brutalistischen Gang zum nächsten zu wechseln und mit millimetergenauem Doppelsprung und Luft-Dash über Plattformen zu springen. Wenn alles zusammenpasst, ist die Immersion laut Destructoid berauschend, eine schrecklich verlockende Mischung aus Returnal und einem etwas weniger wütenden Doom.

Es scheint auch nicht alles perfekt zu sein: Eine gewisse Ungenauigkeit bei der Luftsteuerung und etwas Unschärfe bei der Hitbox-Verwaltung machen den Übergang von einer Plattform zur anderen manchmal frustrierend, ja sogar sehr frustrierend. Der Journalist scheint zudem eine leichte Ermüdung angesichts der angebotenen Raumtypen zu verspüren, so vielfältig die Bosse und Miniboss auch sein mögen.

In künstlerischer Hinsicht hat Luna Abyss einen sehr starken Eindruck bei ihm hinterlassen, mit einer brutalistisch-futuristischen Ästhetik zwischen glühenden Neonlichtern und vertikaler Komplexität der Gebäude, die dem Spiel eine Identität verleiht. Die Projektil-Effekte, die Lichtmuster und der minimalistische Hintergrund tragen dazu bei, ein Gefühl der Ohnmacht zu erzeugen, was ein Eintauchen in einen kosmischen Kathedralenraum bewirkt. Klanglich tragen gute Synchronsprecher, ein wirkungsvolles Sound-Design und ein dunkler elektronischer Soundtrack zur beklemmenden Atmosphäre bei.

Man muss mit knapp einem Dutzend Stunden rechnen, um die Erforschung des Abyss abzuschließen, oder deutlich mehr, wenn man alle Geheimnisse und die am feinsten versteckten Details entdecken möchte. Trotz kleiner Komfortmängel positioniert sich Luna Abyss als eigenständiger narrativer FPS für jeden, der bereit ist, voll und ganz in die Tiefe eines Abgrunds einzutauchen, der sowohl bedrückend als auch faszinierend ist. Wort von Destructoid!

Stärken

  • Beeindruckende brutalistische künstlerische Leitung, die Neonlichter mit architektonischem Schwindelgefühl verbindet
  • Nervenaufreibende Kämpfe mit einem begrenzten, aber sehr komplementären Arsenal und denkwürdigen Bossen
  • Gelungene narrative Atmosphäre, getragen von Aylin und einer Handlung, die Gefängnis, Kult und Prophezeiung vermischt

Schwächen

  • Plattformen und Luftbewegungen manchmal ungenau, was zu frustrierenden Toden führt
  • Level-Struktur und Arenatypen, die sich auf Dauer wiederholen

Fazit

Luna Abyss ist ein ehrgeiziger und atmosphärischer Bullet-Hell-FPS, der zwar bisweilen etwas ruppig ist, aber gut genug gemeistert wurde, um Liebhaber intensiver Erfahrungen nachhaltig zu beeindrucken.

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Was reizt Sie an Luna Abyss am meisten?

Häufige Fragen

Was ist das Kern-Gameplay von Luna Abyss?
Das Gameplay wechselt zwischen der Erkundung brutalistischer Korridore, Plattform-Sprüngen mit Doppelsprung und millimetergenauem Luftdash sowie Bullet-Hell-Kämpfen aus der Ego-Perspektive mit vier unterschiedlichen Waffen, die es zu beherrschen gilt.
Mit welchen Spielen lässt sich Luna Abyss vergleichen?
Destructoid beschreibt es als eine ungemein verlockende Mischung aus Returnal und Doom, die ein einzigartiges narratives FPS-Erlebnis mit Bullet-Hell-Mechaniken bietet.
Was sind laut Kritik die größten Schwächen des Spiels?
Der Test bemängelt eine ungenaue Luftsteuerung und ein mitunter unklares Hitbox-Management, das das Überqueren mancher Plattformen frustrierend macht, sowie eine leichte Ermüdung durch die Raumvielfalt.
Wie lange dauert es, Luna Abyss durchzuspielen?
Man sollte etwa ein Dutzend Stunden einplanen, um die Haupterkundung abzuschließen, deutlich mehr jedoch, wenn man alle Geheimnisse und versteckten Details entdecken möchte.

Das Wichtigste

  • Eine verführerische Mischung aus Returnal und Doom mit Bullet-Hell-Kämpfen im FPS-Format
  • Nur vier Waffen, die es zu beherrschen gilt, gegen Gegner mit unterschiedlichen Angriffsmustern, statt eines Looter-Shooters
  • Eine brutalistisch-futuristische Kunstrichtung mit glühenden Neonlichtern und bemerkenswerter vertikaler Architektur
  • Einige Frustrationen durch ungenaue Luftsteuerung und unpräzise Hitboxen
  • Eine Spielzeit von mindestens 12 Stunden, die sich erheblich verlängert, wenn man alle Geheimnisse sucht

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