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Test Denshattack!: ein Tony Hawk auf Schienen mit Wahnsinnstempo, die Meinung von Gamespot
Kurz gefasst
Denshattack! verschmilzt den Adrenalinkick von Tony Hawk's Pro Skater mit einem Zug, der mit wahnsinniger Geschwindigkeit unterwegs ist: ein absurdes Konzept, das erstaunlich gut funktioniert. Gamespot lobt das elegante Scoring-System und das elektrisierende Geschwindigkeitsgefühl, weist aber auf eine brutale Lernkurve hin, die weniger hartgesottene Spieler abschrecken könnte.
Wenn ihr Scoring à la Tony Hawk's Pro Skater mögt, pure Geschwindigkeit und Konzepte, die eigentlich keinen Grund haben zu existieren, aber trotzdem perfekt funktionieren, dann ist Denshattack! genau das Richtige für euch. Vor dem Kauf solltet ihr wissen, dass die Schwierigkeitskurve brutal ist und Demütigung Teil des Erlebnisses ist, wie uns der Journalist von Gamespot berichtet.
Ein Frankenstein-Monster auf Rädern (sehr, sehr schnell)
Ihr spielt Emi, eine Zugführerin in einem dystopischen Japan mit poppigen Farben und Schienen, die jeder physikalischen Logik trotzen. Vulkane, rechtwinklige Kurven, Riesenräder als Shortcut: Das Leveldesign ist überbordend. Das Gameplay entlehnt sein Grundgerüst dem Skateboarding – Drifts, Tricks in der Luft, Grinds auf Schienen – und pfropft es auf einen Zug, der mit Geschwindigkeiten dahinrast, die selbst eine Formel 1 neidisch machen würden. Das ist im Grunde absurd. Und genau dort scheint es richtig gut zu werden.

Was wirklich funktioniert
Das Geschwindigkeitsgefühl ist die erste echte Stärke des Spiels. Keine rein kosmetische Geschwindigkeit zum Angeben: ein Tempo, das ein permanentes Lesen der Strecke erfordert, bei dem jeder Sekundenbruchteil zählt, um seinen Drift zu setzen oder seine Tricks aneinanderzureihen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes elektrisierend.
Das Scoring-System belohnt Eleganz mehr als reines Überleben. Einen Sprung verpassen, aber auf ein fahrendes Riesenrad springen, um wieder ins Rennen zu kommen – das Spiel ermutigt zu spektakulärer Improvisation. Jeder Run wird zu einer mentalen Replay-Session:
„Wie hätte ich das noch stylischer machen können?“
Die Danger-Days-Ästhetik im Stil eines dystopischen Mangas ist laut Gamespot eine starke Identität. Denshattack! weiß genau, was es visuell sein will, und die neu interpretierten japanischen Regionen bieten eine echte Vielfalt an Biomen, ohne sich jemals zu widersprechen.

Was hakt
Das größte Problem bleibt die Zugänglichkeit. Die Lernkurve ist steil, und das Spiel nimmt sich nicht wirklich die Zeit, sie zu erklären. Man lernt vor allem durch wiederholtes Scheitern, was Soulslike-Fans begeistern dürfte, aber weniger geduldige und weniger hardcore-orientierte Spieler abschrecken könnte.
Die Geschichte hingegen erfüllt nur das Nötigste. Ein böser Konzern, ein sympathischer Protagonist, wenig narrative Entwicklung. Für ein derart sinnliches Spiel ist das zweitrangig – aber wer echte erzählerische Tiefe sucht, sollte woanders suchen.

Abschließendes Urteil von Gamespot
Denshattack! hat keinen direkten identifizierbaren Konkurrenten – das ist sein ernsthaftester Trumpf. Wenn ihr stundenlang auf THPS Remastered gegrindet habt oder Rollerdrome euch mit seinem frenetischen Scoring verführt hat, verdient dieser Zug eure volle Aufmerksamkeit. Der reduzierte Startpreis (siehe unseren Artikel zur Fanatical-Aktion) nimmt die letzte rationale Hemmschwelle. Ein brillantes Spielkonzept, das durch eine zu spröde Zugänglichkeit gebremst wird, um über das bereits genrebegeisterte Publikum hinaus zu überzeugen.
Stärken
- Authentisch berauschendes Geschwindigkeitsgefühl, nicht bloß kosmetisch
- Scoring-System, das Stil und Improvisation belohnt
- Starke und kohärente visuelle Identität (poppiges dystopisches Japan)
- Überbordendes Leveldesign mit unwahrscheinlichen Situationen, die funktionieren
Schwächen
- Steile Lernkurve, quasi nicht vorhandenes Onboarding
- Ultraminimalistische Erzählung, vergessliche Geschichte
- So untypisches Konzept, dass es Neulinge im Scoring-Genre schnell verwirren oder ermüden kann
Fazit
Frenetisch, eigenständig, gnadenlos — Denshattack! ist die Arcade-Überraschung des Jahres 2026, sofern ihr es mögt, mit Stil zu leiden.
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Würdet ihr Denshattack! ausprobieren, wenn ihr Tony Hawk's Pro Skater oder Rollerdrome geliebt habt?
Häufige Fragen
Welchem Spieltyp ähnelt Denshattack! genau?
Ist das Spiel für Einsteiger leicht zugänglich?
Gibt es eine ausgearbeitete Geschichte?
Wie hoch ist der Startpreis?
Für wen ist dieses Spiel wirklich gedacht?
Das Wichtigste
- Das Geschwindigkeitsgefühl ist nicht nur Kosmetik: Es zwingt zu einem ständigen Lesen der Strecke, bei dem jede Sekundenbruchteil zählt.
- Das Scoring-System belohnt Eleganz und spektakuläre Improvisation statt bloßes Überleben.
- Die Zugänglichkeit bleibt die große Schwachstelle mit einer steilen Lernkurve und wenig integrierten Erklärungen.
- Die dystopische Ästhetik im Danger-Days-Stil und die Vielfalt der japanischen Regionen sorgen für eine kohärente und markante visuelle Identität.
- Für 13,59€ im Launch-Angebot ist jetzt der richtige Moment, es auszuprobieren, wenn euch THPS Remastered oder Rollerdrome gefallen haben.
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