Preview Cinder City: Die Eindrücke von IGN France nach der Demo auf der Gamescom 2026
Credit: NCSoft

Preview Cinder City: Die Eindrücke von IGN France nach der Demo auf der Gamescom 2026

Alexandre Alexandre Jollier
Folgen Sie uns auf

Kurz gefasst

Cinder City zeigt sich zum zweiten Mal auf der Gamescom mit einer Demo, die sich auf reines Gameplay konzentriert. NCSoft liefert einen kooperativen TPS, der MMO- und Raid-Mechaniken auf einen spannungsgeladenen Shooter aufpfropft, mit fünf Cinder Knights mit klar definierten Rollen. Das Urteil bleibt vorsichtig: Der Kampf fesselt, aber der Controller in der Hand und die Geschichte werden entscheidend sein.

Zweiter Auftritt für Cinder City in Köln, und dieses Mal hat NCSoft voll auf die Gameplay-Karte gesetzt. Keine ausufernde Pressekonferenz, kein aufgesetztes Storytelling: eine Demo, die sich auf das Shooting, die Klassen und die Dungeons konzentriert. Das Gefühl, das nach der Präsentation überwiegt? Eine aufrichtige, aber noch vorsichtige Neugier, wie uns IGN France mitteilt.

Was klar funktioniert, ist die Lesbarkeit der Kämpfe. Die Eröffnungssequenz mit Seven, einem beweglichen Nahkampf-Agenten gegen einen gepanzerten Tank im Reinhardt-Stil, gibt sofort den Ton an: die Nervosität eines TPS, aber mit Boss-Mustern, die frontal an MMO-Raids erinnern. Ein kinetischer Schild, der zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden muss, eine Heilkuppel, die in einer Zone platziert werden muss, Schwachstellen, die für die DPS offengelegt werden müssen - die Inszenierung dieser Auseinandersetzungen ist laut IGN sorgfältig gestaltet, und für ein Spiel, das sich mit einem generischen HP-Sack hätte begnügen können, ist das ein echtes Plus.

Die Ergänzung zwischen den fünf gezeigten Cinder Knights (Seven, Angel die Fernkampf-Support-Klasse, die Scharfschützin, der Nahkampf-Tank, der Roboter mit Flächenschaden) macht Lust, die Talentbäume genauer zu erkunden, die offenbar reich genug sind, um mehrere Builds innerhalb desselben Archetyps zu ermöglichen. Der Journalist weist außerdem darauf hin, dass das System, das den Wechsel zu einer anderen Klasse erleichtern soll, ohne von null anfangen zu müssen, auf dem Papier ebenfalls eine gute Überraschung ist.

Was hingegen beunruhigt: Es handelt sich weiterhin um eine gefilmte Demo, ohne Controller in der Hand, sodass es unmöglich ist, das tatsächliche Gefühl der Schüsse oder die Flüssigkeit unter Stress zu beurteilen. Die offene Welt klingt in ihrer Beschreibung recht klassisch - zu räumende Lager, zu rettende NPCs, dynamische Ereignisse - ein Schema, das man seit The Division tausendmal gesehen hat, ohne dass man noch weiß, was es auf Dauer wirklich abheben lassen wird. Auch der narrative Teil bleibt eine große Unbekannte, da er in dieser Präsentation völlig fehlte.

Die Mischung aus koop-TPS / RPG / MMO-Dungeons ist faszinierend und wirkt auf dem Papier stimmig. Es geht laut IGN gut los, vorausgesetzt, das End-Game hält die Distanz und das Spiel bestätigt mit Controller in der Hand diese Shooting-Gefühle. Das endgültige Urteil sollte man sich für eine echte spielbare Session aufheben, die für einen späteren Zeitpunkt der Entwicklung geplant ist - Release für PC voraussichtlich im Laufe von 2027.

Artikel teilen

Reizt Sie diese Mischung aus kooperativem TPS und MMO-Mechaniken bei Cinder City an?

Häufige Fragen

Was ist Cinder City eigentlich?
Ein kooperativer TPS, der Shooter-, RPG- und MMO-Mechaniken verschmilzt. Sie verkörpern einen der fünf Cinder Knights in einer postapokalyptischen offenen Welt Seouls im Raid-Modus mit Boss-Patterns und klar definierten Rollen wie in klassischen MMO-Instanzen.
Wie funktioniert das Klassen- und Individualisierungssystem?
Fünf Cinder Knights mit unterschiedlichen Fähigkeiten (Seven der wendige Nahkämpfer, Angel der Support, die Scharfschützin, der Tank im Nahkampf, der Robot mit Flächenschaden) bieten ausreichend umfangreiche Talentbäume, um mehrere Builds innerhalb desselben Archetyps zu ermöglichen. Ein Klassenwechsel-System zu einem anderen Character ohne Neustart ist ebenfalls geplant.
Was funktioniert wirklich in der Demo?
Die Klarheit des Kampfes ist vorhanden. Die Patterns erinnern deutlich an MMO-Raids — kinetischen Schild zum richtigen Zeitpunkt aktivieren, Heil-Dome platzieren, Schwachstellen für die DPS freilegen. Der Kampf gegen den gepanzerten Tank vom Reinhardt-Typ setzt sofort den erwarteten Spannungston.
Was wirft derzeit Fragen auf?
Ohne Controller in der Hand ist es unmöglich, das echte Schießgefühl und die Flüssigkeit in Stresssituationen zu beurteilen. Die offene Welt klingt generisch — Lager, NPCs, dynamische Events, ein Schema, das seit The Division bekannt ist. Schließlich bleibt die Geschichte völlig unbekannt, da sie bei dieser Präsentation völlig abwesend ist.
Wann wird das Spiel erscheinen?
Geplante Veröffentlichung auf dem PC im Laufe von 2027. Eine echte spielbare Session sollte später in der Entwicklung stattfinden, um die echten Gefühle des Shootings und des End-Games zu bestätigen.

Das Wichtigste

  • Das Kampfsystem zeigt klar die Rollen und Boss-Patterns aus MMOs, weit entfernt von einem einfachen generischen Health-Pool.
  • Fünf unterschiedliche Cinder Knights mit umfangreichen Talentbäumen, die mehrere viable Builds pro Archetyp andeuten.
  • Der Klassenwechsel zu einem anderen Character ohne Neustart wirkt durchdacht und befreiend für Spieler.
  • Die offene Welt klingt bislang zu gewöhnlich — Lager zum Leerräumen, NPCs zum Retten, dynamische Events, die wir schon tausendmal gesehen haben.
  • Ohne Controller in der Hand ist es unmöglich, das echte Schießgefühl zu beurteilen, und die Erzählung fehlt bei dieser Präsentation völlig.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste, der reagiert!

Einen Kommentar hinterlassen

Neueste Artikel