Onimusha: Way of the Sword - die Eindrücke von IGN France mit Controller in der Hand
Credit: Capcom

Onimusha: Way of the Sword - die Eindrücke von IGN France mit Controller in der Hand

Alexandre Alexandre Jollier
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Kurz gefasst

IGN France hat drei Stunden mit einer noch nicht finalisierten Version von Onimusha: Way of the Sword auf der PS5 Pro verbracht. Das Studio Capcom beherrscht die RE Engine im Open-World-Kontext perfekt und bietet eine dichte Erkundung, bei der die Oni-Vision wirklich den Unterschied macht. Es bleibt jedoch die Balance des Schwierigkeitsgrads zu beobachten, doch der Gesamteindruck ist der eines Teams, das genau weiß, was es tut.

Drei Stunden. So viel Zeit hat Capcom France den Journalisten von IGN France gelassen, um auf der PS5 Pro wieder die Kontrolle über Musashi zu übernehmen, mit einer noch nicht finalisierten Version des Spiels. Nicht sehr viel für ein derart dichtes Spiel, aber genug, um zu spüren, wohin Capcom uns führen will. Und das vorherrschende Gefühl nach der Session ist offensichtlich, dass dieses Team genau weiß, was es tut.

Was IGN zunächst aufgefallen ist, ist die Bereitstellung eines deutlich offeneren Abschnitts als in der öffentlichen Demo. Ein Hub im Stil einer kleinen offenen Stadt, ausgerechnet dort, wo die RE Engine bei dieser Art von Umgebungen lange ihre Grenzen gezeigt hat (man denke etwa an die Schwierigkeiten von Dragon's Dogma 2 oder Monster Hunter Wilds). Hier funktioniert es. Die Beleuchtung, die Texturen, die allgemeine Stabilität vermitteln den Eindruck einer Engine, die im Open-World-Bereich endlich gezähmt wurde.

Was das Gameplay betrifft, verändert die Oni-Vision - aktivierbar über beide Trigger - die Art der Erkundung wirklich. Man schaltet einen Bogen frei, der ebenso dazu dient, kleine Level-Design-Rätsel zu lösen, wie auch Gruppen von Feinden auszuschalten, indem man ihnen einen Felsen auf den Kopf fallen lässt. Und genau dieser Bogen wird im Bosskampf gegen Rasho-Gan zentral: Dieser lädt sich über eine Schnur mit Kraft auf, die man aus der Distanz durchtrennen muss, sonst beschwört er ganze Teile des Szenarios herauf, um sie einem an den Kopf zu werfen. Das ist gutes Boss-Level-Design, anspruchsvoll und zugleich klar lesbar.

Gerade der Anspruch wirft Fragen auf, sagt uns der Journalist:

Bei einigen Kämpfen mussten wir in den einfachen Modus zurückschalten, weil uns die Zeit fehlte, um Musashis Fortschritt wirklich zu beherrschen.

Ein Signal, das man bei der allgemeinen Balance im Auge behalten sollte, auch wenn der taktische Ehrgeiz des Kampfsystems beeindruckt.

Nach dieser Session vermittelt Way of the Sword den Eindruck eines Studios, das sein Veröffentlichungsdatum vorzieht, weil es wirklich bereit ist, nicht aus kommerziellem Kalkül. Es bleibt abzuwarten, ob die Erkundung über das gesamte Abenteuer hinweg trägt und ob der Schwierigkeitsgrad die richtige Balance findet. Der Start sieht gut aus, und das sagt IGN France! Bestätigung am 5. September.

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Häufige Fragen

Warum hat Capcom den Erscheinungstermin von Onimusha: Way of the Sword vorverlegt?
Das Studio behauptet, für diesen Release am 5. September tatsächlich bereit zu sein. Die Preview-Session zeigt ein selbstbewusstes Team mit einer beherrschten Engine und solidem Gameplay, was darauf hindeutet, dass die Vorverlegung durch echten Projektfortschritt motiviert ist und nicht durch eine kommerzielle Wette.
Wie funktioniert die Oni-Vision im Gameplay?
Über beide Trigger aktivierbar, schaltet die Oni-Vision einen Bogen frei, der sowohl zum Lösen kreativer Level-Design-Rätsel als auch zum Kampf gegen Gegner dient. Sie verändert die Art der Erkundung und der Bewältigung von Herausforderungen komplett, einschließlich Bosskämpfen wie gegen Rasho-Gan.
Wurden Schwierigkeitsprobleme festgestellt?
Ja, einige Kämpfe zwangen die Tester von IGN dazu, in den einfachen Modus zu wechseln, da ihnen die Zeit fehlte, um Musashis Fortschritt zu meistern. Das ist ein Signal, das für die allgemeine Balance im Auge behalten werden sollte, auch wenn der taktische Anspruch des Kampfsystems beeindruckt.
War die Demo repräsentativ für das vollständige Spiel?
Nein, die Preview-Session bot einen deutlich offeneren und dichteren Abschnitt als die öffentliche Demo, einschließlich eines Hubs im Stil einer kleinen Stadt und komplexer Kämpfe. Die Tester konnten das Potenzial der Engine und des Spielsystems umfassender erkunden.

Das Wichtigste

  • Die RE Engine endlich in der Open World im Griff, mit beeindruckender Beleuchtung und Texturen auf der PS5 Pro
  • Die Oni-Vision verändert radikal die Herangehensweise an Erkundung und Kampf, insbesondere mit kreativen Level-Design-Rätseln
  • Der Boss Rasho-Gan stellt eine echte taktische Herausforderung dar, da man aus der Distanz eine Schnur durchtrennen muss, um zu verhindern, dass er die Umgebung heraufbeschwört
  • Einige Kämpfe zwangen die Tester dazu, in den einfachen Schwierigkeitsgrad zu wechseln – ein Signal, das für die endgültige Balance im Auge behalten werden sollte
  • Capcom hat den Release auf den 5. September vorverlegt, weil man sich wirklich bereit fühlt, nicht aus kommerziellen Gründen

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