Steam2 Teraleak: 12 TB interne Valve-Archive im Umlauf, ohne Hacking
Credit: Valve

Steam2 Teraleak: 12 TB interne Valve-Archive im Umlauf, ohne Hacking

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Seit Ende August kursieren 12 TB interne Valve-Archive aus den Jahren 2003 bis 2013 unter dem Namen Steam2 Teraleak. Es handelt sich nicht um einen Hack: Ein Forscher bestätigte, dass der Inhalt aus einem öffentlichen Zugang zu einer veralteten, offen gelassenen Infrastruktur stammt. Das Leak soll frühe Versionen von Portal 2, Left 4 Dead, CS:GO sowie des eingestellten Projekts F-Stop enthalten.

Ein rund 12 TB großes Archiv mit internen Inhalten von Valve kursiert seit Ende August unter dem Namen „Steam2 Teraleak“. Es soll von den alten Content-Servern des Publishers stammen, jenen im GCF-Format, die vor SteamPipe existierten.

Was das Archiv angeblich enthält

Der Forscher Gabe Follower, der Valve seit Jahren verfolgt, dokumentierte es am Abend des 29. August: Jemand habe 12 TB an internen Builds und Entwicklungsressourcen geleakt, die den Zeitraum 2003 bis 2013 abdecken, mit frühen Versionen von Portal 2, Left 4 Dead, CS:GO und dem eingestellten Projekt F-Stop.

Er fügt hinzu „und potenziell EP3“, also Half-Life 2: Episode Three. Nichts ist gesichert: Die Community durchforstet das Material noch, und erste technische Analysen sprechen von F-Stop-Ressourcen ohne auch nur ein spielbares Level, und nichts, was Episode Three ähnelt.

Eine Testkammer von Aperture Science in Portal 2, mit einem orangefarbenen Portal auf einer Wandplatte und einem blauen Energiestrahl, der über zwei Geschütztürmen durch den Raum verläuft.
Portal 2 ist eines der Spiele, von denen Entwicklungsversionen im Archiv enthalten sein sollen. Bildnachweis: Valve

Zuverlässigkeit: Es handelt sich nicht um Hacking

Das ist der Punkt, den die Übernahmen unter den Tisch fallen lassen. Wenige Stunden später präzisiert Gabe Follower, dass kein Hacking im Spiel ist: Er sagt, er habe überprüft, dass der gesamte Inhalt des Steam2 Teraleak über einen öffentlich zugänglichen Zugangspunkt abgerufen wurde, und schlussfolgert, dass „es Valves Schuld ist“. Eine offen gelassene Tür bei einer veralteten Infrastruktur, kein Einbruch.

Valve hat sich öffentlich nicht geäußert. Solange das Unternehmen schweigt und die Sichtung des Materials nicht abgeschlossen ist, bleibt alles rund um Episode Three reines Wunschdenken, keine Entdeckung.

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Sollte Valve Ihrer Meinung nach transparent mit diesem Leak und seinen Folgen umgehen?

Häufige Fragen

Wie kam es zu diesem Leak?
Ein öffentlicher Zugangspunkt zu alten Valve-Content-Servern (GCF-Format, vor SteamPipe) ließ 12 TB an Daten ohne Authentifizierung zugänglich. Es war kein Hacking nötig: Es war schlicht eine von Valve offen gelassene Tür.
Ist Half-Life 2: Episode Three wirklich in dem Leak enthalten?
Bislang nicht bestätigt. Obwohl Gabe Follower erwähnte, es könnte enthalten sein, fanden erste technische Analysen keine Spur eines spielbaren Episode Three. Die Community durchsucht die Daten weiterhin, aber es wurde nichts Konkretes festgestellt.
Welche Inhalte wurden tatsächlich gefunden?
Dokumentierte Entwicklungsversionen von Portal 2, Left 4 Dead, CS:GO sowie Ressourcen des eingestellten Projekts F-Stop. Der Rest der 12 TB wird von der Community noch untersucht.
Hat Valve reagiert?
Nein, das Unternehmen hat bislang keine öffentliche Stellungnahme zu diesem Leak interner Archive abgegeben.

Das Wichtigste

  • 12 TB an internen Builds und Entwicklungsressourcen von Valve aus den Jahren 2003 bis 2013 sind öffentlich im Umlauf
  • Es handelt sich nicht um einen Hack, sondern um eine Sicherheitslücke: unsicherer Zugang zu alten GCF-Servern, die Valve offen gelassen hatte
  • Die Archive sollen Entwicklungsversionen von Portal 2, Left 4 Dead und CS:GO enthalten, aber nichts Belegtes zu Half-Life 2: Episode Three
  • Die Community durchsucht die Daten noch immer, und Valve hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert

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