The International 2026 startet heute in Shanghai: vollständiger Zeitplan, die 16 Teams und wo man zuschauen kann
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The International 2026 startet heute in Shanghai: vollständiger Zeitplan, die 16 Teams und wo man zuschauen kann

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

The International 2026 beginnt heute in Shanghai mit seiner Gruppenphase im Schweizer System vom 13. bis 16. August, gefolgt vom Hauptevent im Double-Elimination-Format vom 20. bis 23. August. Sechzehn Teams kämpfen um einen Preispool von 2,8 Millionen Dollar, wobei europäische Zuschauer einen Zeitunterschied von sechs Stunden einplanen müssen und lieber auf die Aufzeichnungen zurückgreifen.

Es beginnt heute. Die Gruppenphase von The International 2026 findet vom 13. bis 16. August statt, und das Hauptevent folgt vom 20. bis 23. August im Oriental Sports Center in Shanghai.

Wir haben bereits die Punktemechanik des Schweizer Formats aufgeschlüsselt und erklärt, warum ein dritter Platz nichts mit einem vierten Platz zu tun hat. Dieser Guide beantwortet die andere, praktischere Frage: wann, wo und wen anschauen.

Der Zeitplan in zwei Blöcken

Das Turnier wird in zwei klar getrennten Phasen ausgetragen, mit einer dreitägigen Pause dazwischen:

  • 13. bis 16. August — Gruppenphase im Schweizer Format.
  • 20. bis 23. August — Hauptevent im Doppel-K.-o.-System.

Diese dreitägige Verschnaufpause ist eine gute Nachricht für europäische Zuschauer: Sie erlaubt es, die Gruppenphase versetzt nachzuholen, ohne etwas vom Bracket zu verpassen.

Das Format, einfach erklärt

Sechzehn Teams bestreiten die Gruppenphase, und alle Matches werden im Bo3 gespielt — ein Detail, das zählt, denn es reduziert den Zufallsfaktor gegenüber einem Bo1 erheblich.

Der Aufstieg aus der Gruppenphase erfolgt in zwei Wellen:

  • Die ersten drei ziehen direkt in die Playoffs ein.
  • Die auf Platz 4 bis 13 platzierten Teams bestreiten eine Ausscheidungsrunde, deren fünf Gewinner ins finale Bracket vorstoßen.

Insgesamt: acht Teams beim Hauptevent. Das bedeutet, dass die Hälfte des Feldes vor dem 20. August ausscheidet — die Gruppenphase ist kein Aufwärmen, sondern bereits ein Fallbeil.

Das Hauptevent wird im Doppel-K.-o.-System gespielt, mit einem großen Finale im Bo5.

Die sechzehn Teams

Das Teilnehmerfeld umfasst sieben Direkteinladungen und neun Sieger regionaler Qualifikationen:

  • Aurora, BB Team, 1w Team, Team Falcons
  • Team Liquid, Team Yandex, Xtreme Gaming, Team Spirit
  • PVISION, Nigma Galaxy, HULIGANI, Team Resilience
  • Vici Gaming, OG, GamerLegion, LGD Gaming

Zwei Namen stechen für ein frankophones Publikum besonders hervor. OG, zweifacher Weltmeister, kehrt auf die Bühne zurück, die seine Legende begründet hat. Und Team Spirit bleibt, wie jedes Jahr, das Team, dem niemand zu früh begegnen möchte.

Das Turnier findet in Shanghai statt, was den chinesischen Organisationen einen erheblichen Publikumsvorteil verschafft — Xtreme Gaming, Vici Gaming und LGD Gaming werden vor ihren eigenen Fans spielen.

Der Preispool

Der Grund-Preispool beträgt 1,6 Millionen Dollar, dank In-Game-Käufen auf rund 2,8 Millionen erhöht. Der Champion nimmt mindestens 1,2 Millionen Dollar mit nach Hause.

Diese Summen sind mit den Rekorden des Turniers aus der Compendium-Ära nicht zu vergleichen. Das ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung, die Valve seit mehreren Jahren trifft: The International auf ein nachhaltiges Niveau zurückzuführen, statt einen von den Spielern finanzierten Wettlauf um immer höhere Summen aufrechtzuerhalten. Die Debatte darüber ist in der Community nicht abgeschlossen, doch die Zahlen selbst bleiben von Jahr zu Jahr stabil.

Wo man zuschauen kann

Die offiziellen Übertragungen sind auf Twitch, YouTube und Facebook verfügbar. Auf chinesischer Seite läuft das Turnier auf DouYu, Huya und Bilibili.

Ein organisatorischer Punkt, den man im Blick behalten sollte: Shanghai liegt bei UTC+8, während Paris im August bei UTC+2 liegt. Das macht sechs Stunden Zeitverschiebung, und zwar in die für Europa ungünstige Richtung: Ein Wettkampftag, der morgens in Shanghai beginnt, startet in Frankreich mitten in der Nacht.

Praktische Konsequenz: Wer nicht die Nacht durchmachen will, sollte am Vorabend die Startzeit jedes Turniertages prüfen und lieber die Aufzeichnungen nachholen. Da Valve zum Zeitpunkt dieses Textes noch keine detaillierten Zeitpläne veröffentlicht hat, sollte man sich nicht auf von Dritten rekonstruierte Zeitangaben verlassen.

Wie man verfolgt, ohne den ganzen Tag zu opfern

Vier Tage Bo3 mit sechzehn Teams ergeben ein Matchvolumen, das niemand vollständig verfolgt. Ein paar Anhaltspunkte zur Orientierung:

  1. Die ersten beiden Tage dienen dazu, die obere und untere Tabellenhälfte zu trennen. Hier zeichnen sich die Teams ab, die für die Top 3 und damit die direkte Qualifikation infrage kommen.
  2. Der 16. August ist der entscheidende Tag: Er legt die Endplatzierung fest und schickt zehn Teams in die K.-o.-Runde.
  3. Die K.-o.-Runde ist der spannendste Moment des Turniers in Bezug auf reinen Einsatz: fünf Plätze für zehn Teams, ohne zweite Chance.
  4. Wer nur eines schauen will, sollte sich das große Finale am 23. August im Bo5-Format nicht entgehen lassen.

Was man zum Schweizer System wissen sollte

Eine letzte Präzisierung, die die Lesart der Matches verändert und erklärt, warum die Gruppenplatzierung so wichtig ist. Im Gegensatz zu einem klassischen Gruppenmodus paart das Schweizer System die Teams nach ihrer Bilanz: Je mehr man gewinnt, desto stärker werden die nächsten Gegner.

Das erzeugt einen kontraintuitiven Effekt, den Gelegenheitszuschauer oft übersehen: Ein Team, das sein erstes Match verliert, ist nicht verloren, sondern trifft in der nächsten Runde einfach auf einen leichter zu schlagenden Gegner. Umgekehrt kann ein Team, das sehr stark gestartet ist, sich plötzlich einer Reihe schwerer Gegner gegenübersehen.

Das macht auch die Grenze zu den Top 3 so brutal – dem hatten wir eine eigene Analyse gewidmet: Zwischen einer direkten Qualifikation und dem Weg über die K.-o.-Runde liegt ein erheblicher Unterschied an Erschöpfung und Risiko, obwohl nur ein einziger Platz in der Tabelle die beiden trennt.

Der Zeitplan im Überblick

  • Donnerstag, 13. August — Beginn der Gruppenphase.
  • Sonntag, 16. August — letzter Gruppentag, der die Platzierung festlegt.
  • Vom 17. bis 19. August — Pause, ohne offizielle Matches.
  • Donnerstag, 20. August — Beginn des Hauptevents mit acht Teams.
  • Sonntag, 23. August — großes Finale im Bo5-Format.

Zu beachten ist, dass diese Ausgabe parallel zu einer ereignisreichen Woche für Dota-Spieler stattfindet: Der Makabere Karneval läuft weiterhin im Spiel, mit seinen Tickets, Bonbons und Rabattmünzen. Wer das Turnier live verfolgt, kann die Gelegenheit zwischen zwei Matches nutzen, um daran voranzukommen – die Aufgaben füllen sich auch in normalen Partien.

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Werdet ihr die Matches live oder als Aufzeichnung schauen?

Häufige Fragen

Warum ist es so wichtig, unter den Top 3 der Gruppen zu landen?
Weil die Top 3 direkt in die Playoffs gehen, während die Plätze 4 bis 13 eine enge Eliminationsrunde bestreiten müssen, in der nur fünf Teams überleben. Im Schweizer System schafft dieser eine Platz Unterschied eine enorme Kluft in Bezug auf Erschöpfung, Risiko und Unvorhersehbarkeit.
Um welche Uhrzeit sollte man in Frankreich zuschauen?
Shanghai liegt sechs Stunden vor Paris, sodass Matches, die dort vormittags beginnen, in Frankreich mitten in der Nacht starten. Am besten prüft man die genauen Zeiten am Vortag und plant, die Aufzeichnungen auf Twitch, YouTube oder Facebook nachzuholen.
Wie viele Matches muss ich schauen, um wirklich am Ball zu bleiben?
Die ersten beiden Tage (13. und 14. August) zeigen, wer in der Tabelle aufsteigt. Der 16. August ist entscheidend. Wer wenig Zeit hat, sollte sich auf den 16. und die Eliminationsrunde konzentrieren: Dort überwiegt der Einsatz alles andere.
Gibt es einen Vorteil, in Shanghai zu spielen?
Ja, einen massiven: Xtreme Gaming, Vici Gaming und LGD Gaming spielen vor ihren lokalen Fans, was eine echte Publikumsdynamik erzeugt, die ausländische Teams nicht haben werden.
Wer sind die Favoriten mit OG und Team Spirit im Feld?
OG kehrt auf die Bühne zurück, die seinen Ruhm als zweifacher Weltmeister begründet hat, doch Team Spirit bleibt das Team, dem niemand zu früh gegenüberstehen möchte. Auch die drei chinesischen Teams profitieren vom Heimvorteil.

Das Wichtigste

  • Die Gruppenphase eliminiert bereits die Hälfte des Feldes: Nur die ersten drei Teams qualifizieren sich direkt, die anderen müssen durch eine Eliminationsrunde.
  • Das Schweizer System bedeutet, dass die Siegerteams auf schwere Gegner treffen, während die Verliererteams auf zugänglichere Gegner stoßen: kontraintuitiv, aber brutal für die Tabellen.
  • Shanghai liegt in UTC+8, also sechs Stunden vor Frankreich im August, was die Livestreams für Nachteulen unverzichtbar macht und für alle anderen die Wiederholung zur Pflicht.
  • Der 16. August entscheidet alles: Es ist der letzte Gruppentag, der festlegt, welche zehn Teams in die Eliminationsrunde geschickt werden und welche drei direkt in die Playoffs kommen.
  • Wenn ihr nur eines schauen wollt, dann das große Finale am 23. August im Bo5: Dort wird wirklich der Weltmeistertitel entschieden.

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