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ARC Raiders: Einstiegsguide 2026 für den Extraction-Shooter
Kurz gefasst
ARC Raiders etabliert sich 2026 als der Extraction Shooter der Referenzklasse. Dieser Guide erklärt euch, wie ihr eure ersten Raids überlebt: das PvPvE verstehen, die Einstiegskarten meistern, die richtigen Tier-1-Waffen ausrüsten und vor allem lernen, lebend zu extrahieren, statt von ARC-Robotern oder anderen Raidern gefarmt zu werden.
ARC Raiders hat sich innerhalb weniger Monate zur neuen Referenz im Extraction-Shooter-Genre entwickelt. Entwickelt von Embark Studios, dem schwedischen Studio, das von ehemaligen Battlefield-Veteranen aus dem DICE-Team gegründet wurde, und veröffentlicht von Nexon, erschien der Titel am 30. Oktober 2025 für PC (Steam, Epic Games Store), PlayStation 5 und Xbox Series. Seitdem folgt ein großes Update auf das nächste, und das Spiel zieht sowohl Tarkov-Spieler an, die eine zugänglichere Alternative suchen, als auch Neugierige, die von seiner retro-futuristischen künstlerischen Gestaltung angezogen werden. Hier ist alles, was ihr wissen müsst, um bei euren ersten Ausflügen an die Oberfläche nicht von den ARC-Robotern – oder von anderen Raidern – niedergemacht zu werden.

Ein Extraction-Shooter von Embark Studios
Embark ist kein Neuling in der Branche: Das Studio hatte sich bereits mit The Finals, seinem kompetitiven Shooter mit physikbasierten Zerstörungen, einen Namen gemacht. Mit ARC Raiders wechselt das Team komplett das Genre und bietet eine Erfahrung aus der Third-Person-Perspektive (TPS), bei der es nicht mehr darum geht, ein Match zu gewinnen, sondern lebend zurückzukommen.
Die Prämisse ist so simpel wie erbarmungslos: Die Erde wurde von einer mechanischen Bedrohung aus dem Himmel verwüstet, dem ARC. Die letzten Menschen leben unter der Erde, verschanzt in der Stadt Speranza, und wagen sich an die Oberfläche, um die Überreste einer verlorenen Welt zu plündern.
Jeder Raid ist eine kurze Geschichte: dreißig Minuten, um ein feindliches Gebiet zu erkunden, seinen Rucksack zu füllen, den Maschinen zu entkommen und zu hoffen, einen Extraktionspunkt zu erreichen, ohne von einem anderen Spieler erledigt zu werden.
Das Konzept verstehen: PvPvE, Extraktion und schmerzhafter Tod
Das PvPvE von ARC Raiders basiert auf drei Grundpfeilern, die man schon bei der ersten Session verinnerlichen sollte:
- Die Raids: Ihr zieht allein, im Duo oder im Trio auf eine Karte, sammelt alles ein, was ihr findet (Waffen, Materialien, Quests), und verlasst das Gebiet über einen Extraktionspunkt (Aufzug, U-Bahn-Station, Raider-Falltür).
- Der Tod ist teuer: Sterbt ihr vor der Extraktion, verliert ihr das gesamte Inventar eures Rucksacks. Nur die Safe Pocket schützt ein oder zwei wertvolle Gegenstände – nutzt sie für eure seltene Beute.
- Doppelte Bedrohung: Die von der KI gesteuerten ARC-Roboter sind nur die halbe Gefahr. Die andere Hälfte sind die anderen Raider, die euch sehr oft ausschalten wollen, um euren Rucksack zu bekommen.
Das Spiel bietet mehrere Raid-Formate: Tag oder Nacht, mit Modifikatoren (Sandstürme, Drohnenschwärme, Bossauftritte). Jede Variante verändert die Beute, den Schwierigkeitsgrad und vor allem den PvP-Druck.
Speranza: der unterirdische Hub und seine Händler
Zwischen den Raids kehrt man immer nach Speranza zurück, der Schutzstadt, die als zentraler Hub dient. Hier verkauft ihr eure Beute, verbessert eure Ausrüstung, nehmt Quests an und verwaltet eure persönliche Werkstatt.
Die Händler sind eure finanzielle Rettungsleine. Die wichtigsten, die man von Anfang an kennen sollte:
- Celeste, die Naturalistin — nimmt natürliche Bestandteile und Grundressourcen (Samen, Pflanzen, Tiere) gegen Handwerksmaterialien.
- Shani, die Infiltratorin — verkauft taktische Ausrüstung und vor allem den kostbaren Raider Hatch Key, der für zahlreiche Extraktionen durch Falltüren unerlässlich ist.
- Tian Wen, die Waffenmeisterin — der Laden für Schusswaffen, Zubehör (Visiere, Magazine, Griffe) und Munition.
- Lance — in der Klinik verwandelt er eure einfachen Augments in verbesserte Versionen.
Den Ruf jedes Händlers zu steigern schaltet dessen erweitertes Sortiment frei: Das ist ein paralleler Fortschritt zu dem eures Charakters, den man ständig pflegen muss.
Die Starterkarten, die man bevorzugen sollte
ARC Raiders bietet mehrere spielbare Zonen, jede mit ihrer eigenen Geografie, ihrem Loot und ihrer Atmosphäre. Für den Einstieg eignen sich zwei Karten besonders zum Lernen:
- Buried City — eine unter Dünen begrabene Stadt mit engen Straßen und zahlreichen Ruinen zum Durchsuchen. Der Loot ist vielfältig und die Extraktionspunkte gut verteilt. Das ist die ideale Karte, um die Regeln zu verstehen.
- Dam Battlegrounds — das ehemalige Wasserkraftwerk von Alcantara, einstige Festung der Raiders. Vertikaler ausgerichtet, mit Innenbereichen voller hochwertiger Beute.
Fortgeschrittenere Karten wie Stella Montis (ein riesiger verlassener Komplex, in den Berg gehauen), Spaceport, Blue Gate oder Riven Tides bieten besseren Loot, aber auch mehr Bosse und lauernde Veteranen. Hebt sie euch für später auf.
Die goldene Regel der ersten Stunden: Merkt euch vor jedem Raid mindestens zwei Extraktionspunkte und behaltet stets eine Rückzugsroute im Hinterkopf. Ein Raider, der fünf Meter vor der Luke stirbt, hat gar nichts gelootet.
Die besten Tier-1-Waffen zum Überleben
Zu Beginn habt ihr keinen Zugriff auf die stärksten Waffen, aber einige verlässliche Optionen können durchaus mithalten:
- Der Fondoir — die zuverlässigste Startwaffe, ein vielseitiges Gewehr, das man leicht in gewöhnlicher Qualität findet. Ideal, um die Grundlagen des Gunplays zu lernen.
- Der Tempête — gilt als das vielseitigste Sturmgewehr des Spiels, Tier S sobald man es findet. Effektiv auf allen Distanzen, sollte es zu eurer Referenz werden.
- Der Bobcat — eine SMG mit verheerender Feuerrate für Nahkämpfe in Innenräumen.
- Der Vulcano — eine halbautomatische Schrotflinte, konzipiert für den Nahkampf.
- Der Renégat — ein solides Combat Rifle für mittlere Distanzen, ein guter Kompromiss für offene Karten.
Sobald ihr den Anvil in die Finger bekommt, das Gewehr, das als das beste des Spiels gegen ARC-Panzerungen gilt, bewahrt es in eurer Werkstatt für Raids auf, bei denen ihr wisst, dass Bosse spawnen könnten.
Die ARC-Roboter: von der Wasp bis zum Boss Matriarch
Das ARC-Bestiarium zu verstehen bedeutet, seine Kämpfe zu wählen. Die wichtigsten Gegner, die man kennen sollte:
- Wasp — die kleine fliegende Drohne, der ihr am häufigsten begegnet. Allein ist sie harmlos, aber im Schwarm stürzt sie sich auf euch und leert eure Lebensleiste in wenigen Sekunden.
- Tick — kleine explosive Bodeneinheiten, die man aus der Distanz erledigen sollte, bevor sie euch angreifen.
- Snitch — die Alarmeinheit: Sobald sie euch sieht, ruft sie Verstärkung. Absolute Priorität.
- Bastion — ein gepanzerter, krabbenförmiger mechanischer Koloss, der Deckungen zerstören kann. Zielt auf seine gelben Knie und den Zylinder an der Rückseite.
- Rocketeer — ein riesiger fliegender Roboter, der Raketen verschießt. Gilt als die gefährlichste Bedrohung des Spiels: Bleibt niemals in offenem Gelände stehen.
- Matriarch — einer der Bosse des Spiels, der Bastions und Rocketeers herbeirufen kann, um den Kampf erheblich zu erschweren.
- Queen — der ultimative Boss, kolossal, der nur auf Karten mit Harvester-Bedingung erscheint. Nur für starke und gut ausgerüstete Gruppen geeignet.
Wie man verhindert, von anderen Spielern gefarmt zu werden
Der PvP ist es, was ARC Raiders so intensiv wie frustrierend macht. Ein paar Grundprinzipien, um Ihre Anfänge zu überleben:
- Unauffällig spielen — verzichtet in gefährlichen Zonen auf Sprinten, schleicht euch geduckt an seltene Beute heran, hört zu, bevor ihr schießt. Der Sound ist ein entscheidender Indikator.
- Gelbe und rote Zonen meiden, solange ihr nicht ausgerüstet seid. Unmarkierte Wohngebiete bieten ein ausgezeichnetes Loot-Risiko-Verhältnis.
- Nicht kämpfen, nur um zu kämpfen — jede verbrauchte Munition, jede genutzte Heilung geht direkt von eurem Raid-Budget ab.
- Früh extrahieren — es ist besser, mit einem halbvollen Rucksack rauszukommen, als zu hoffen, ihn vollzupacken und alles an der Falltür zu verlieren.
- Kostenlose Waffenkammern nutzen bei den ersten Raids: Es ist unnötig, eure persönliche Ausrüstung zu opfern, solange ihr noch nicht die nötigen Reflexe habt.
Ein guter Raider ist nicht derjenige, der die meisten Kills macht. Es ist derjenige, der am häufigsten zurückkehrt. Der wirtschaftliche Fortschritt hängt direkt von der Extraktionsrate ab, nicht von der Anzahl der Kills.
Die Hub-Wirtschaft und der Fortschritt
ARC Raiders basiert auf einem engen Wirtschaftskreislauf: Je mehr ihr extrahiert, desto mehr verkauft ihr, desto mehr verbessert ihr eure Werkstatt, euer Arsenal und eure Augments. Ein paar Tipps für einen guten Start:
- Investiert vorrangig in die Fähigkeit Mobilität — sie macht jeden Raid flüssiger und wird euch vor so manchem Rocketeer retten.
- Verkauft nicht alles: Behaltet die Materialien, die häufig in Händler-Quests gebraucht werden.
- Erfüllt die Reputationsquests jedes Händlers, um dessen fortgeschrittenes Sortiment freizuschalten.
- Hebt eure Raider Hatch Keys für wichtige Raids auf — verschwendet sie nicht bei Erkundungsläufen.
Die zyklische Meta-Progression des Projekts Expedition erlaubt es außerdem, freiwillig wieder bei null anzufangen, um dauerhafte Boni zu erhalten. Wartet, bis ihr die Kampagne der Hauptquests abgeschlossen habt, bevor ihr euch daran versucht.
Um mehr zu erfahren
ARC Raiders erhält nun zweimal jährlich ein großes Update. Das nächste, Frozen Trail, das für Oktober 2026 geplant ist, soll die größte Karte seit dem Launch, neue ARC-Gegner, einen überarbeiteten Fähigkeitenbaum sowie neue Waffen mitbringen. Das dürfte sowohl Veteranen als auch Neueinsteiger motivieren.
Für weitere Informationen könnt ihr die offizielle Website arcraiders.com, die detaillierten Einträge im Fandom-Wiki für das vollständige Bestiarium oder die regelmäßig aktualisierten Tier-Lists auf Dexerto.fr konsultieren. Und wenn ihr einen Raid-Partner sucht: Die französische Community ist auf dem offiziellen Discord sowie auf den französischsprachigen Community-Servern aktiv — ein guter Partner verändert in einem Extraction-Shooter absolut alles.
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Für eure ersten ARC-Raiders-Sessions spielt ihr lieber zu?
Häufige Fragen
Was passiert, wenn ich vor der Extraktion sterbe?
Welche Waffe ist am besten für den Einstieg?
Sollte ich gegen andere Raider kämpfen oder sie eher vermeiden?
Welche Rolle spielt Speranza zwischen den Raids?
Welcher ARC-Roboter ist am gefährlichsten?
Das Wichtigste
- Die Extraktion ist euer einziger Sieg: Lebend mit einem halbvollen Rucksack zurückzukommen ist besser, als vollbeladen zu sterben.
- Buried City und Dam Battlegrounds sind eure besten Karten zum Lernen, ohne gleich auf Veteranen aus fortgeschrittenen Zonen zu treffen.
- Der Tempest (Sturmgewehr) und der Anvil (Anti-Panzerungsgewehr) sind die unverzichtbaren Waffen, nach denen ihr im Raid suchen solltet.
- Merkt euch vor jedem Abstieg mindestens zwei Extraktionspunkte: Das macht den Unterschied zwischen einem rentablen Raid und einem Totalverlust.
- Unauffällig zu spielen und unnötige Kämpfe zu vermeiden ist besser, als um jeden Preis zu töten: Euer Fortschritt hängt von eurer Extraktionsrate ab.
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