Preview Splatoon Raiders: Die Eindrücke von TheGamer zur Rückkehr der Kultfranchise

Alexandre Alexandre Jollier
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Kurz gefasst

TheGamer konnte eine Demo von Splatoon Raiders testen und zeigt sich beeindruckt: Das Spiel bietet ein stimmiges Solo-Erlebnis mit befriedigendem Schussgefühl, ein tiefgründiges Loadout-System und gut durchdachte kooperative Bosskämpfe. Weit entfernt von einem schwachen Spin-off scheint Raiders dazu bestimmt, die Zielgruppe der Franchise über kompetitive Spieler hinaus zu erweitern.

TheGamer hatte kürzlich die Gelegenheit, Splatoon Raiders in einer Preview-Demo anzuspielen, die eine Handvoll Level, etwas Boss-Content und das komplette Loadout-System umfasste. Und es herrscht ein Gefühl von Stimmigkeit, weit entfernt von einem schwachbrüstigen Spin-off, wie es scheint.

Was funktioniert

Zunächst spricht der Journalist über das Schussgefühl, das ausreichend befriedigend ist (etwa wenn man Wellen von Salmonids mit der Tintenpumpe niedermäht), flüssiger und lesbarer als in den Solo-Kampagnen der vorherigen Teile. Die Switch 2 hat daran ihren Anteil, hier haben wir es mit der bislang ausgereiftesten Splatoon-Version zu tun, und das spiegelt sich bis ins Feedback der Waffen wider.

Dann das Loadout-System. TheGamer hatte etwas Oberflächliches erwartet, das nur den Solo-Modus rechtfertigen sollte, doch es ist offenbar genau das Gegenteil der Fall. Die verfügbaren Waffen sind zahlreich, werden nach und nach freigeschaltet, und jede Waffe verfügt über eigene Skillpunkte, die frei verteilt werden können (Feuerrate, Stärke, HP), was darauf schließen lässt, dass ein echtes Build-System vorhanden ist und keine bloße kosmetische Fassade.

Die Koop-Bosskämpfe sind genau der Ort, an dem Raiders seine einzigartige Note spüren lässt. Mit bis zu 4 Spielern im Koop skaliert der Schwierigkeitsgrad je nach Teamgröße, und durch die Loadouts entstehen komplementäre Rollen. Solo geht es laut dem Journalisten in Ordnung, aber zu viert ist es eine andere Dimension.

Was Fragen aufwirft

Das Tempo ist die erste echte Sorge von TheGamer. Die Level der Preview wechselten gut zwischen Hindernissen und Neuerungen ab, doch er hat schließlich nur einen Ausschnitt gesehen. Wenn Nintendo das Tempo über das gesamte Abenteuer hinweg hält, wird alles gut. Wenn es sich zieht oder das Monster-Bestiarium sich im Kreis dreht, wird die Erfahrung schnell an Reiz verlieren.

Ein weiterer Schwachpunkt, als geringfügig eingestuft: Die Geschichte ist vorhanden, bleibt aber eher zurückhaltend. Für ein Spiel, das mit seinem Solo-Format Freunde anlocken soll, wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, mehr narrative Gründe zum Weiterspielen zu bieten. Deep Cut ist zwar dabei, die Spirhalite Islands haben durchaus Charme – doch das bleibt im Hintergrund.

Vorläufiges Fazit

Oh ja, das startet gut, sofern der Inhalt seinen Job macht und die Abwechslung nach den ersten Spielstunden nicht nachlässt. Am 23. Juli 2026 werden wir sehen, ob es Nintendo gelungen ist, Splatoon einem breiten Publikum zu öffnen, ohne die Fans der ersten Stunde vor den Kopf zu stoßen. Und das sagt TheGamer!

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Häufige Fragen

Ist Splatoon Raiders wirklich ein Solospiel oder nur ein kosmetisches Spin-off?
Weit entfernt von einem einfachen Spin-off bietet Raiders ein echtes, stimmiges Solo-Erlebnis mit einem tiefgründigen Loadout-System, bei dem jede Waffe frei verteilbare Fähigkeitspunkte besitzt. Das Spiel hat die ganze Substanz einer großen Produktion.
Kann man Splatoon Raiders kooperativ spielen?
Ja, das Spiel bietet eine Koop-Option für bis zu 4 Spieler. Besonders die Bosskämpfe gewinnen zu mehreren eine ganz andere Dimension, wobei sich der Schwierigkeitsgrad an die Teamgröße anpasst und Rollen je nach Loadout ganz natürlich entstehen.
Wie schneidet das Spielgefühl im Vergleich zu den vorherigen Splatoon-Teilen ab?
Das Schussgefühl ist flüssiger und klarer als in den bisherigen Solo-Kampagnen. Raiders profitiert von den grafischen Fähigkeiten der Switch 2 und bietet ein ausgefeilteres Waffenfeedback, was die Action noch befriedigender macht.
Gibt es Schwachpunkte in dieser Preview?
Das größte identifizierte Risiko betrifft das Tempo: Wenn Nintendo die Schlagzahl bei der Vielfalt der Gegner und neuen Mechaniken nicht beibehält, könnte die Erfahrung ermüdend werden. Auch die Story bleibt trotz der Präsenz von Deep Cut und der Spirhalite Islands eher zurückhaltend.

Das Wichtigste

  • Das Schussgefühl ist flüssiger und befriedigender als in den bisherigen Kampagnen, unter anderem dank der Fähigkeiten der Switch 2.
  • Das Loadout-System ist tiefgründig und bietet echte Waffenanpassung, weit über eine reine kosmetische Vitrine hinaus.
  • Die kooperativen Bosskämpfe zu viert schaffen eine einzigartige Dynamik, bei der sich komplementäre Rollen ganz natürlich herausbilden.
  • Die Vielfalt der Gegner und der schrittweise eingeführten Mechaniken in der Demo lässt auf ein gutes Tempo über das gesamte Abenteuer hoffen.

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