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Test AC Black Flag Resynced: das schönste, aber nicht das solideste
Kurz gefasst
AC Black Flag Resynced ist ein visuell spektakuläres Remaster, dessen Unterwasserwelten es mit Horizon aufnehmen können, mit kompromisslosem Raytracing auf der PS5 Pro. Doch die Nahkämpfe an Land bleiben unverändert und zu leicht, während es den Nebenaktivitäten an Inspiration fehlt — ein schönes technisches Schaufenster, das vergisst, das Gameplay auszubessern.
Wenn ihr eine PS5 Pro, einen High-End-PC und eine hartnäckige Nostalgie für Edward Kenway habt, greift zu. Für alle anderen: Das Spiel lohnt sich, aber mit Erwartungen, die auf das ausgerichtet sind, was es ist - ein ambitioniertes Remaster, keine Überarbeitung des Gameplays.
Für diejenigen, die das Universum entdecken: Black Flag folgt Edward Kenway, einem walisischen Piraten, der in die Karibik des 18. Jahrhunderts katapultiert wird. Das Erlebnis verbindet Nahkampf (Parade/Konter), Insel-Erkundung und vor allem Seeschlachten am Steuer der Jackdaw. Dieses Resynced wurde auf der Anvil Engine von Shadows neu aufgebaut, mit neuen Jagdsystemen, überarbeitetem Loot, brandneuen Marineoffizieren und Rifts-Abschnitten, die die ursprünglichen Passagen ersetzen. Nachdem nun der Rahmen abgesteckt ist, werfen wir einen Blick auf die Analyse von TheGamer.

Was wirklich überzeugt
Visuell ist es brutal gut. Die Unterwasserumgebungen konkurrieren mit Horizon Forbidden West, die Modellierung der Nebencharaktere wurde komplett überarbeitet, und das Raytracing auf der PS5 Pro leistet seine Arbeit ohne nennenswerte Kompromisse, selbst mitten in einer Seeschlacht. Der Tag-Nacht-Zyklus und das neue Wettersystem verwandeln die Karibik im Handumdrehen - manchmal offenbar sogar zu schnell, aber dazu kommen wir später.
Der Seekampf bleibt das schlagende Herz des Erlebnisses. Die Jackdaw hat Gewicht, die imposanteren Wellen erzeugen echten Widerstand, und die drei neuen Offiziere - Lucy Baldwin, The Padre, Deadman Smith - bringen konkrete Fähigkeiten mit. Ihre erzählerischen Quests, geschrieben von Darby McDevitt, fügen sich unaufgezwungen ein. Und die neuen Kapitel, die die Beziehung zwischen Edward und Caroline erkunden, verleihen einem Protagonisten, der bereits einer der besten der Franchise war, eine willkommene Tiefe, wie uns der Journalist mitteilt.

Die geerbten Schwächen, die das Remaster nicht behebt
Der Bodenkampf hingegen wurde nicht repariert - nur neu lackiert. Das Paradefenster ist so großzügig bemessen, dass sich das Spiel praktisch im Autopilot spielt: Parade, Konter, und von vorne. Die Gadgets ändern sichtlich nichts an der taktischen Gleichung. Der neue Loot ist auf dem Papier angenehm, aber bei einem Schwierigkeitsgrad, der nie ansteigt, verpuffen die legendären Waffen wirkungslos. Die Nebenaktivitäten, ohne Vertonung und oft wenig inspiriert, verstärken den Eindruck, dass Resynced seine gesamte Energie in die künstlerische Leitung gesteckt hat.
Der Wetterzyklus kann auch buggen: ein Sturm, der aus dem Nichts auftaucht, ein sofortiger Tag-Nacht-Übergang. Ein Problem, das mit einem Patch behoben werden könnte, aber im aktuellen Zustand ist es sichtbar.

Fazit
TheGamer vergibt eine 4/5, und das scheint völlig ehrlich. Black Flag Resynced ist bisher das visuell beste Assassin's Creed, der neue Inhalt ist großzügig bemessen, und die Seeschleife bleibt eine der besten des Genres. All das zusammengenommen lohnt sich bereits. Aber wenn ihr auf einen Bodenkampf gehofft habt, der der Engine gerecht wird, lasst besser die Finger davon. Wenn euch Skull and Bones wegen der Meere gefallen hat und ihr eine echte Erzählung obendrauf wollt, oder wenn Shadows euch Lust gemacht hat, zu den Wurzeln der Franchise zurückzukehren, ist das ohne Zweifel euer Spiel des Sommers.
Stärken
- Visuals auf Basis der Anvil Engine neu aufgebaut: atemberaubende Umgebungen, NPCs und Unterwasserzonen
- Seekampf bereichert durch die Offiziere und realistischere Wellen — das Herzstück des Spiels, intakt und verbessert
- Neue narrative Inhalte (Edward/Caroline, Offiziere, Rifts), die der Geschichte Substanz verleihen
- Solide PS5-Pro-Performance, PSSR 2 effizient selbst mitten in der Schlacht bei 4K
Schwächen
- Bodenkampf in seiner Logik unverändert: generische Parade → Takedown, wiederholt bis zum Abspann
- Unterentwickelte Nebenaktivitäten, ohne Vertonung, trotz überarbeitetem Loot wenig befriedigend
- Wetterübergänge und Tag-Nacht-Zyklus manchmal mechanisch und immersionsstörend
- Vielversprechende Rifts-Abschnitte, aber zu selten und etwas zu lang
Fazit
Ein visuell überwältigendes Remaster, das Black Flag veredelt, ohne jemals seine ursprünglichen Schwächen zu beheben.
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Lasst ihr euch von Resynced trotz des begrenzten Landgameplays überzeugen?
Häufige Fragen
Lohnt sich Black Flag Resynced 2026 wirklich?
Wurden die Kämpfe an Land im Vergleich zum Original verbessert?
Was hat sich im Vergleich zur Version von 2013 wirklich verändert?
Gibt es Bugs zum Release?
Das Wichtigste
- Das bisher visuell beste AC dank der Anvil Engine und Raytracing, besonders auf PS5 Pro oder High-End-PC.
- Die Seeschlachten und die neuen narrativen Inhalte mit den drei Offizieren retten den ansonsten flachen Gameplay-Loop an Land.
- Der Nahkampf bleibt Autopilot: Das Paden-Fenster ist so großzügig, dass Taktik und Herausforderung völlig verschwinden.
- Der Wetterzyklus bugt regelmäßig (Sturm, der aus dem Nichts auftaucht, sofortige Tag-Nacht-Übergänge), aber ein Patch sollte das beheben.
- Wer von Skull and Bones oder Shadows kommt, findet hier zweifellos sein Sommerspiel — alle anderen sollten sich die Frage stellen.
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