Preview Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Die triumphale Rückkehr des Piratenkönigs? Die Analyse von Gamerant nach 4 Stunden Spielzeit
Credit: Playstation

Preview Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Die triumphale Rückkehr des Piratenkönigs? Die Analyse von Gamerant nach 4 Stunden Spielzeit

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Assassin's Creed Black Flag Resynced ist ein spektakuläres visuelles und spielerisches Remake des maritimen Abenteuers von Edward Kenway. Nach 4 Spielstunden bestätigt Gamerant, dass der Titel von der neuen Anvil Engine profitiert, mit einer durch Raytracing veredelten Karibik, einem flüssigeren Parkour und einem überarbeiteten Kampfsystem, das auf dem Lesen des Gegners basiert, während es ein narratives Solo-Erlebnis ohne RPG- oder Multiplayer-Elemente bleibt.

Die maritime Welt von Assassin’s Creed Black Flag Resynced neu zu entdecken, ist zunächst einmal eine visuelle Ohrfeige, so der Journalist von Gamerant in seiner Preview. Die Karibik profitiert von der neuen Anvil Engine: größere Wellen, durch Raytracing veredelte Reflexionen, Stürme, die den Horizont buchstäblich verschlingen, und unendlich viel belebtere Häfen, mit Kais voller Matrosen und Rauch, der aus den Kanonen der Küstenforts aufsteigt. Mit hochauflösenden Texturen und überarbeiteter Beleuchtung erreichen Nassau und Havanna endlich die Dimension, von der man 2013 nur träumen konnte.

Controller in der Hand zeigen die knapp vier Stunden Spielzeit ein Spiel, das komplett zerlegt und dann neu aufgebaut wurde, statt einfach nur poliert zu werden. Das Parkour wirkt flüssiger, mit ebenso natürlichen Übergängen zwischen Laufen, Springen und Klettern, auch wenn sich manche automatischen Anhaltepunkte in dichteren Bereichen offenbar etwas schwierig aktivieren lassen. Der Kampf hat sich seinerseits deutlich verändert: Der Rhythmus setzt nun stärker auf das Lesen des Gegners und gut getimte Konter, begünstigt durch brutalere und leichter lesbare Hinrichtungen. Gewehre und Pistolen behalten ihre Wucht, erfordern aber jetzt mehrere Anläufe, um eine Festung zu säubern.

Inhaltlich versichert Ubisoft: Resynced bleibt ein rein narratives Solo-Spiel, ohne RPG-Wende und ohne Rückkehr des Multiplayers. Der Kern des Abenteuers folgt weiterhin dem Weg von Edward Kenway, doch neue Missionen vertiefen Figuren wie Blackbeard und Stede Bonnet, dank drei in die Crew integrierter Offiziere mit eigenen Erzählbögen. Neue Momente im Animus widmen sich stärker den inneren Konflikten Edwards, was jene frustrieren könnte, die den offensichtlicheren modernen Meta-Kommentar mochten.

Eine Frage bleibt für den Journalisten von Gamerant dennoch offen: Wird Resynced es angesichts all des Feinschliffs schaffen, ein wenig von der Rauheit und dem Chaos zu bewahren, das den Charme des Originals ausmachte? Momentan scheint der Kompromiss aufzugehen: eine dichtere, filmischere Erfahrung, die aber zwischen zwei Meeresstürmen noch etwas Raum für Improvisation lässt.

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Häufige Fragen

Enthält Black Flag Resynced einen Multiplayer-Modus oder RPG-Mechaniken?
Nein, Ubisoft bestätigt, dass Resynced ein rein narratives Solo-Spiel bleibt, ohne Rückkehr des Multiplayers oder eine RPG-Wende. Das Erlebnis konzentriert sich vollständig auf die Geschichte von Edward Kenway und seinen Gefährten.
Welche wesentlichen Änderungen wurden am Kampfsystem vorgenommen?
Der Kampf bevorzugt nun das Lesen des Gegners und gut ausgeführte Paraden gegenüber schnellen Kombos. Schusswaffen behalten ihre Wirkung, erfordern aber eine bessere Koordination, um ein befestigtes Gebiet zu räumen.
Welche neuen Charaktere und Inhalte werden in Resynced eingeführt?
Neue Missionen vertiefen die Handlungsstränge von Charakteren wie Blackbeard und Stede Bonnet, während drei originale Offiziere mit eigenen Geschichten Edward Kenways Crew beitreten.
Bewahrt das Spiel den rohen Charme des Originals oder wird es zu poliert?
Gamerant bestätigt, dass Resynced trotz der Verbesserungen und eines filmischeren Ansatzes Raum für Improvisation und das Chaos bewahrt, das Black Flag ausmachte, und so eine gute Balance zwischen Dichte und Freiheit schafft.

Das Wichtigste

  • Die neue Anvil Engine verwandelt die Karibik in einen visuellen Knaller mit Raytracing, verheerenden Stürmen und überfüllten Häfen
  • Das Parkour ist flüssiger und natürlicher, auch wenn einige automatische Klettermanöver in dicht bebauten Bereichen noch heikel sind
  • Das Kampfsystem setzt nun auf das Lesen des Gegners und Paraden statt auf Schlagkombinationen
  • Neue Missionen erweitern die Geschichte rund um Charaktere wie Blackbeard und Stede Bonnet mit drei brandneuen Offizieren
  • Resynced bewahrt das kreative Chaos des Originals trotz eines dichteren und filmischeren Erlebnisses

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