Minecraft 26.3: Wo man den Amberwald findet, das neue Herbst-Biom, und was man dort mitbringen sollte
Credit: Playnews
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Minecraft 26.3: Wo man den Amberwald findet, das neue Herbst-Biom, und was man dort mitbringen sollte

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Der Bernsteinwald, das neue Herbstbiom von Minecraft 26.3, siedelt sich dank seiner leuchtend orangefarbenen Töne und seines nahezu schwarzen Wassers in der Nähe von Ebenen und Eiszapfenfeldern an. Er liefert die Pappel, eine vollständige Holzart mit dreifarbigen Blättern, und vor allem den Baumschwamm, einen mechanischen Pilz, der Fallschäden um die Hälfte abfedert.

Das Update 26.3 von Minecraft, dritter Game Drop des Jahres, befindet sich seit dem 23. Juni 2026 im öffentlichen Test. Der siebte Snapshot dazu erschien am 4. August, und Mojang peilt für die finale Version weiterhin das dritte Quartal 2026 an. Inhaltlich dreht sich alles um eine einzige, strukturprägende Ergänzung: ein neues Oberflächenbiom in Herbstfarben, das beim Minecraft Live am 30. Mai 2026 angekündigt wurde.

Dieses Biom trägt im Englischen den Namen dappled forest. Im Französischen kursieren seit zwei Monaten zwei Bezeichnungen — „forêt tachetée“ seitens des französischsprachigen Wikis, „forêt panachée“ seitens eines Teils der Community-Presse. Keine der beiden entspricht der offiziellen Bezeichnung im Spiel. In der Sprachdatei fr_fr.json, die der Launcher zusammen mit Snapshot 7 herunterlädt, zeigt der Übersetzungsschlüssel des Bioms „Forêt ambrée“ an.

Hier erfährst du, wie man diesen „Forêt ambrée“ findet, wie man ihn schon aus hundert Blöcken Entfernung erkennt und vor allem, was man von dort mitbringen sollte — denn er bietet deutlich mehr als nur eine hübsche Kulisse.

„Forêt ambrée“: Was der französische Client wirklich sagt

Dieser Punkt bestimmt sämtliche Online-Recherchen der kommenden Wochen. Die offiziellen Übersetzungsdateien, die mit Snapshot 7 ausgeliefert werden, geben Buntwald für dappled forest an; die Seite des französischsprachigen Wikis hingegen wird nach wie vor als mutmaßliche Übersetzung gekennzeichnet.

Der Rest des Vokabulars ist dagegen gefestigt und stimmt mit dem überein, was man im Spiel sieht:

  • Peuplier (Pappel) — der Baum des Bioms, mit seiner Pappelstamm (Pappelstamm) und seinen Pappellaub (Pappellaub) in Rot, Orange oder Gelb.
  • Baumpilz (Baumpilz) — der flache Pilz, der auf den Stämmen wächst (shelf mushroom). Der Begriff stammt aus der echten Mykologie und ist keine Erfindung.
  • Roter Strauch (Roter Busch) — die kleine Zierpflanze des Unterholzes.
  • Laubhaufen (Laubhaufen), Grobe Erde (Kahler Boden), Brauner Pilz (Brauner Pilz) — bereits im Spiel vorhandene Blöcke, die das Biom reichlich verwendet.

Wo man den „Forêt ambrée“ sucht: Seine Nachbarn verraten ihn

Der „Forêt ambrée“ generiert sich in kalten Regionen mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit und bei hohen Werten des Generierungsparameters weirdness — ein Begriff, der im Client weder übersetzt noch angezeigt wird, aber die Verteilung der Biomvarianten steuert. Diese Kombination hat eine direkte und sehr nützliche Konsequenz: Das Biom grenzt niemals an ein anderes Waldbiom. Es ist also zwecklos, an Tannenwäldern oder Taigas entlangzustreifen in der Hoffnung, darauf zu stoßen.

Die Biome, die wirklich an ihn grenzen, sind wenige:

  • Plaines (Ebenen) und Sonnenblumenebene (Sonnenblumenebenen);
  • Eiszapfentundra (Eiszapfenhöhlen);
  • Kirschberghain (Kirschblütenhain).

Er taucht auch gerne auf flachem Gelände in der Nähe der Zerzauste Geröllhügel (Windige Kieshügel), an den Küsten eines Kalter Ozean (Kalter Ozean) oder in der Höhe nahe der Vereiste Gipfel (Vereiste Gipfel) auf. Ein weiteres nützliches Detail vor Ort: Er ist oft durch einen Fluss oder ein Bergtal von den Ebenen getrennt, weshalb man manchmal daran vorbeiläuft, ohne ihn zu bemerken.

Seine Größe ist unvorhersehbar: vom Mikrobiom mit nur wenigen Bäumen bis zum Wald von mehreren hundert Blöcken Kantenlänge. Eine Erkundung zu Fuß würde die kleinen Vorkommen also verpassen; bevorzugt den Elytra-Flug oder eine Erkundung von einem Gipfel aus.

Ein Bernsteinwald mit orangefarbenen und roten Bäumen neben einem Eiszapfen-Biom in Minecraft 26.3
Die Grenze zu den Eiszapfen ist eine der wenigen möglichen Nachbarschaften: Der Kontrast ist aus der Luft unverkennbar. Bildnachweis: Mojang Studios / Minecraft Wiki.

Der Befehl, der drei Stunden Bootsfahrt erspart

Wenn ihr den Snapshot in einer Testwelt ausprobiert, sparen euch Befehle jede Menge Zeit. Ist die Option Befehle in der Welt aktiviert, liefert /locate biome minecraft:dappled_forest die Koordinaten des nächstgelegenen Vorkommens. Die interne Kennung bleibt dappled_forest: Nur der angezeigte Name wird übersetzt, nicht der technische Schlüssel.

Im reinen Survival-Modus solltet ihr zunächst eine große Ebene oder ein Eiszapfenfeld ausfindig machen und dann dessen Rand entlanggehen: Genau dort schleicht sich das Biom ein.

Von Weitem erkennen: drei visuelle Signale

Die grafische Signatur des Bioms beschränkt sich nicht nur auf die Farbe der Blätter.

  • Das Gras ist orange. Der Farbton des Bioms ist ein gesättigtes Orange, das sich auf Gras, niedrige Pflanzen und sogar Zuckerrohr auswirkt. Auch vom Biom eingefärbtes Laub – eine einzelne Eiche, eine Akazie – schlägt in ein kräftiges Orange um.
  • Das Wasser ist fast schwarz. Es ist die dunkelste und undurchsichtigste Wasserfläche im Spiel. Ein See im Bernsteinwald lässt sich allein daran schon aus der Ferne erkennen.
  • Der Unterwassernebel ist weiß und doppelt so dicht wie anderswo – kontraintuitiv nach einer so dunklen Oberfläche, und man sollte es sich merken, bevor man abtaucht.

Ein Unterschied zwischen den Editionen verdient eine Warnung: Die Baumdichte ist auf Bedrock deutlich höher als auf Java. Manchmal so sehr, dass der Boden im Schatten bleibt und feindliche Kreaturen mitten am Tag erscheinen. Auf Bedrock betritt man dieses Biom nicht mit bloßen Händen.

Die Pappel: ein komplettes Holz-Set, aber eine Farbe, die man sich nicht aussuchen kann

Die Pappel bringt eine vollständige helle Holzart mit, die sich sowohl von der Kirsche als auch von der blassen Eiche unterscheidet:

KategorieBlöcke und Gegenstände
BasisPappelstamm, Entrindeter Pappelstamm, Pappelholz, Entrindetes Pappelholz, Pappelbretter
BauwesenPappeltreppe, Pappelstufe, Pappelzaun, Pappelzauntor, Pappeltür, Pappelfalltür
Mechanismen und AufbewahrungPappelknopf, Pappeldruckplatte, Pappelregal
Beschilderung und TransportPappelschild, Hängendes Pappelschild, Pappelboot, Pappelboot mit Truhe
PflanzlichRote, orangefarbene und gelbe Pappellaub-Blöcke, Pappelsetzling

Die Falle für Baumeister liegt hier: Ein Pappelsetzling wählt seine Farbe beim Wachsen zufällig aus den drei möglichen Farben. Es gibt keinen separaten roten, orangefarbenen oder gelben Setzling. Wenn euer Projekt zwanzig gelbe Laubblöcke verlangt, verlasst euch nicht auf eine Pflanzung: Erntet stattdessen direkt das Laub natürlich gewachsener Bäume mit der Schere – dann ist die Farbe des geernteten Blocks garantiert.

Ansonsten verhält sich der Setzling wie die anderen: mindestens Lichtstufe 9, Platz darüber, Knochenmehl zur Beschleunigung, sowie ein Untergrund aus Erde, Grasblock, Ödland, Podsol, Myzel, Wurzelboden, Moos, Ackerboden oder Schlamm.

Letzter Punkt, sehr lohnenswert zu Spielbeginn: umgestürzte Bäume sind bei der Pappel häufiger anzutreffen als bei jeder anderen Baumart. Jeder liegende Stamm liefert 4 bis 7 Baumstämme, die ohne Axt aufgesammelt werden können, und der Wurzelstock ist zu 75 % mit Ranken bedeckt. Kostenloses Holz und kostenlose Ranken, in Griffhöhe.

Die drei Pappel-Varianten von Minecraft 26.3 nebeneinander: rotes, orangefarbenes und gelbes Laub auf hellen Stämmen
Die drei Laubfarben vermischen sich nie auf ein und demselben Baum. Bildnachweis: Mojang Studios / Minecraft Wiki.

Der Baumschwamm: der Block, der Stürze abfedert

Das ist die eigentliche mechanische Überraschung des Biomes. Der Baumschwamm wächst auf allen Pappeln, stehend wie umgestürzt, in zwei Größen. Er lässt sich sofort von Hand abbauen und wird immer eingesammelt: Die große Version gibt zwei davon.

Was man sich für die Nutzung merken sollte:

  • Abprallen. Jede lebende Entität, die darauf fällt, prallt auf 75 % der Fallhöhe zurück. Wie bei einem Bett wird der Fallschaden nicht aufgehoben, aber die Fallstrecke wird auf 50 % reduziert: Man erleidet die Hälfte des normalen Schadens. Das reicht aus, um den Fuß einer hoch gelegenen Baustelle abzusichern oder einen Parcours ohne Schleimblock zu bauen.
  • Keine Lichtbeschränkung. Anders als rote und braune Pilze wird der Baumschwamm auf jeder vollen Seitenfläche platziert und überlebt dort, unabhängig von der Beleuchtung. Für die Innendekoration ist das eine Freiheit, die kein anderer Pilz bietet.
  • Gezieltes Wachstum. Knochenmehl auf einem kleinen Baumschwamm lässt ihn zur großen Version heranwachsen. Von allein wächst er nie.
  • Kompostierung. 65 % Chance, den Komposter um eine Stufe zu erhöhen, also etwa 5,94 Knochenmehl pro Stapel von 64.
  • Handel. Der Fahrende Händler bietet 3 davon gegen 1 Smaragd an. Das ist die einzige Möglichkeit, welche zu bekommen, ohne einen Bernsteinwald betreten zu haben.
Baumpilze an einem umgestürzten Pappelstamm in einem bernsteinfarbenen Wald in Minecraft
Baumschwämme wachsen auch an umgestürzten Pappeln, direkt in Reichweite. Bildnachweis: Mojang Studios / Minecraft Wiki.

Roter Busch, Laubhaufen und der Rest des Bodens

Der Rote Busch ist rein dekorativ, hat aber eine Eigenschaft, die Baumeister ausnutzen werden: Knochenmehl darauf lässt einen weiteren auf einem angrenzenden Block wachsen. Ein einziger nach Hause mitgebrachter Busch reicht also aus, um eine ganze Lichtung zu verschönern. Im Komposter steigt er die Füllstandsanzeige mit 30 % (etwa 2,75 Knochenmehl für 64 Einheiten).

Der Boden mischt außerdem Kargen Boden, Laubhaufen und Braune Pilze, mit einigen Fichten, die die orangefarbene Eintönigkeit auflockern. Zwei Strukturen generieren sich dort: das verlassene Lager und das zerstörte Portal.

Die Tierwelt: kältetypische Varianten, ohne einen Fuß in den Schnee zu setzen

Die passiven Spawns im Bernsteinwald verteilen sich auf Java wie folgt: Schaf (Gewicht 12), Huhn und Schwein (10), Kuh (8), Fuchs (8) und Kaninchen (4), außerdem Fledermäuse und Leuchttintenfische im Wasser.

Das eigentlich Interessante ist woanders: Die Nutztiere erscheinen dort in ihrer kalten Variante. Achtung, der deutsche Client ändert ihren Namen nicht — sie heißen weiterhin Hühnchen, Schwein und Kuh, nur die Textur unterscheidet sich. Für einen Züchter, der diese Erscheinungsbilder ohne Reise in die verschneite Taiga haben möchte, wird das Biom zu einem praktischen Reservoir.

Bei den feindlichen Kreaturen nichts Exotisches: Creeper, Skelette, Spinnen und Zombies dominieren, dazu ein paar Endermen, einige Hexen und Zombie-Dorfbewohner, sowie Slimes in den Slime-Chunks.

Heute schon spielen, und eine Vorsichtsmaßnahme

Auf Java öffnet ihr den Launcher, Reiter Installationen, erstellt eine Installation mit aktivierter Anzeige der Entwicklerversionen und wählt den aktuellsten Snapshot 26.3 aus; Mojang veröffentlicht wöchentlich einen, meist am Dienstag. Auf Bedrock geht ihr über eine Preview-Version des Branch 26.40 und aktiviert beim Erstellen der Welt das Experiment „Update 3 von 2026“.

Die Vorsichtsmaßnahme ist hier alles andere als theoretisch: baut nichts Endgültiges in einer Snapshot-Welt. Die Geländegenerierung entwickelt sich zwischen den Testversionen noch weiter, und nichts garantiert, dass ein heute entdeckter Amberwald in der finalen Version 26.3 an denselben Koordinaten existieren wird. Notiert euch den Seed, probiert eure Farbpaletten aus, sichert eine Kopie eurer Welten — und behaltet eure echten Bauprojekte für den Release auf.

Abschließend noch ein Wort zu euren kommenden Recherchen: Die im Juni veröffentlichten deutschen Guides sprechen alle vom „gefleckten Wald“. Ihr Inhalt bleibt gültig, aber im Spiel wird „Amberwald“ angezeigt — eine Bezeichnung, die sich bis zur finalen Version noch ändern kann, wie jede Zeichenkette einer Entwicklerversion.

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Wonach werdet ihr im Bernsteinwald vorrangig suchen?

Häufige Fragen

Wie findet man den Bernsteinwald ohne Befehl?
Suchen Sie eine große Ebene oder ein Eiszapfenfeld und folgen Sie dessen Rand — das Biom schmiegt sich dort oft an. Aus der Luft mit den Elytren macht der visuelle Kontrast zu den Eiszapfen und dem schwarzen Wasser das Biom leicht erkennbar.
Behalten Pappelsetzlinge beim Wachsen ihre Farbe?
Nein. Ein Setzling erhält seine Farbe zufällig, wenn er wächst. Um einen bestimmten Farbton zu garantieren, ernten Sie die Blätter direkt von natürlich gewachsenen Bäumen mit der Schere.
Ersetzt der Baumschwamm Schleimblöcke, um Fallschäden abzufedern?
Teilweise. Er reduziert den Schaden auf 50 % und lässt einen wie bei einem Bett auf 75 % der Höhe zurückfedern, jedoch ohne Lichtbeschränkung — ideal für Dekorationszwecke.
Kann man Baumschwämme erhalten, ohne einen Bernsteinwald zu erkunden?
Ja, der Wandernde Händler bietet 3 Stück gegen 1 Smaragd an, das ist die einzige Alternative.

Das Wichtigste

  • Der Bernsteinwald trägt diesen Namen offiziell auf Deutsch, nicht „gefleckter Wald“ oder „gescheckter Wald“
  • Er generiert sich auf kaltem Terrain in der Nähe von Ebenen und Eiszapfenfeldern, niemals direkt an einem anderen Waldbiom angrenzend
  • Die Pappel bietet ein vollständiges Holz-Set, doch ihre Blätter erhalten ihre Farbe zufällig — mit der Schere ernten, um den Farbton zu kontrollieren
  • Der Baumschwamm federt ab und reduziert Fallschaden auf 50 %, ohne Lichtbeschränkung, nützlich sowohl zur Dekoration als auch zur Absicherung

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