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Hearthstone Vorbereitung: Schlüsselwort Flucht aus der Purpurfeste
Kurz gefasst
Das Schlüsselwort Vorbereitung, eingeführt mit der Erweiterung Flucht aus dem Purpurwald am 7. Juli 2026, erlaubt es, die Kosten einer Karte zu senken, indem man sie unter das Deck schiebt, um dein gesamtes verbleibendes Mana auszugeben, plus einen Bonus von 1. Diese Mechanik revolutioniert das Manamanagement und verwandelt Runden, in denen du Mana „ungenutzt ließest“, in Investitionsmöglichkeiten für spätere mächtige Züge.
Seit dem 7. Juli 2026 hat die Erweiterung Flucht aus Fort Purpur die Hearthstone-Landschaft mit ihren 135 neuen Karten, verkleideten Dienern, legendären Gesetzlosen ... und vor allem einem brandneuen Schlüsselwort, das bereits für viel Gesprächsstoff sorgt, gehörig durcheinandergewirbelt: Vorbereitung. Aufgepasst jedoch: Dieses Schlüsselwort hat absolut nichts mit der alten Karte „Vorbereitung“ des Schurken zu tun, die ihr vielleicht seit den Anfängen des Spiels kennt. Wir erklären euch alles im Detail.
Was ist das Schlüsselwort Vorbereitung?
Das mit dem Update 36.0 am 7. Juli 2026 eingeführte Schlüsselwort Vorbereitung ist eine völlig neue Mechanik, mit der ihr die Kosten einer Karte senken könnt, indem ihr sie im Voraus in eurem Deck „vorbereitet“. Konkret bedeutet das: Wenn ihr eine Karte mit diesem Schlüsselwort auf der Hand habt, könnt ihr sie auf euer Deck ziehen, anstatt sie auszuspielen. Sie wird dann vorbereitet, kehrt sofort in eure Hand zurück, und ihre Kosten werden um das gesamte ausgegebene Mana plus einen zusätzlichen Punkt reduziert.
Zieht eine Vorbereitung-Karte auf euer Deck, um euer gesamtes verbleibendes Mana auszugeben und ihre Kosten um diesen Betrag plus einen zusätzlichen Punkt zu senken. — Offizielle Blizzard-Definition
Diese Mechanik verändert grundlegend, wie man über Manaverwaltung nachdenkt: Jede Runde, in der ihr eure Manakurve nicht voll ausschöpft, wird zu einer Gelegenheit, einen großen Coup für später vorzubereiten, anstatt ungenutztes Mana „verpuffen“ zu lassen.
Achtung: Nicht mit der alten „Vorbereitung“ des Schurken verwechseln
Das ist DIE Frage, die seit der Ankündigung der Erweiterung überall gestellt wird: Steht dieses neue Schlüsselwort in Verbindung mit dem legendären Zauber Vorbereitung des Schurken, der seit den ganz frühen Anfängen von Hearthstone die Kosten des nächsten gewirkten Zaubers um 3 Punkte senkt? Die Antwort lautet nein, absolut nicht.
- Die alte „Vorbereitung“ ist eine Karte: ein 0-Mana-Zauber, der dem Schurken vorbehalten ist und dem nächsten in derselben Runde gewirkten Zauber einen temporären Buff verleiht, und zwar ausschließlich in dieser Runde.
- Das neue „Vorbereitung“ ist ein Schlüsselwort, das in allen Klassen verfügbar ist und aktiviert wird, indem man die Karte im Deck vorbereitet, um sie in einer folgenden Runde günstiger erneut zu spielen.
Blizzard hat die historische Karte des Schurken übrigens absichtlich unverändert im Wild-Format belassen: Das Nebeneinander der beiden Begriffe sorgt zwar für etwas semantische Verwirrung, aber es gibt keinerlei technische Interaktion zwischen ihnen. Ein Schurke kann selbstverständlich beide problemlos im selben Deck spielen.
Wie es mechanisch funktioniert
Die Funktionsweise von Vorbereitung folgt sehr präzisen Regeln, die man beherrschen muss, um sie optimal auszunutzen:
- Der Auslöser: Anstatt die Karte normal ins Spielfeld zu spielen, zieht ihr sie auf euer Nachziehstapel (euer Deck).
- Die Manakosten: Ihr gebt euer gesamtes verbleibendes Mana in dieser Runde aus. Es ist nicht möglich, nur einen Teil davon auszugeben, es ist alles oder nichts.
- Die Reduzierung: Die Kosten der Karte werden um das ausgegebene Mana + 1 gesenkt. Eine 10-Mana-Karte, die mit 6 Mana vorbereitet wird, wird somit zu einer 3-Mana-Karte.
- Die Rückkehr: Die Karte kehrt sofort in eure Hand zurück, wobei ihre neuen Kosten in Violett angezeigt werden, um die dauerhafte Reduzierung anzuzeigen.
- Stapelbarkeit: Ja, ihr könnt dieselbe Karte über mehrere Runden hinweg mehrfach vorbereiten, um sie bis auf 0 Mana zu senken.
Das wahre Genie des Schlüsselworts Vorbereitung besteht darin, dass es „verlorenes“ Mana in eine zukünftige Investition verwandelt. Schluss mit den Runden, in denen man 2 Mana ungenutzt lässt: Diese 2 Mana sind jetzt 3 Punkte Reduzierung auf der Karte eurer Träume wert.
Achtung jedoch: Die vorbereitete Karte kann nicht mehr durch Effekte zerstört werden, die euer Deck anvisieren (sie verlässt es sofort), bleibt aber weiterhin anfällig für Discard-Effekte und Handkontrolle wie jede andere Karte.
Die wichtigsten Karten, die man kennen sollte
Von den 135 Karten der Erweiterung tragen etwa fünfzehn das Schlüsselwort Vorbereitung. Hier sind die Stars, die man unbedingt im Auge behalten sollte.

Code pourpre (Magier, 10 Mana) — Der ikonische Zauber der Erweiterung. Richtig vorbereitet kann er ein ganzes Board säubern und gleichzeitig mehrere Elementare auf eurem eigenen erschaffen. Ein spielentscheidender Finisher.

Devin (Priester, 7 Mana) — Eine monströse Statline schon beim Erscheinen, noch furchteinflößender bei 3 oder 4 Mana nach ein oder zwei Vorbereitungen in den ersten Runden.

Scieuse d'os (Todesritter, 5 Mana) — Ein klassenübergreifender Finisher, der etwas Rüstung auflädt und sich perfekt mit den Leichen-Archetypen des Todesritters kombinieren lässt.

Commissaire-priseur clandestin (Neutral, 6 Mana) — Die unumgängliche neutrale Legendäre: Sie zieht bei jedem Zauber der Runde, in der sie erscheint, eine Karte. Vorbereitet verwandelt sie jedes zauberlastige Deck in eine Kartenmaschine.

Vanessa la meneuse (Neutral, 9 Mana) — Sie beschwört eine Kopie jedes vorbereiteten Dieners, der während der Partie gespielt wurde. Ein gigantisches Potenzial in Midrange-Decks, die früh vorbereiten.

Improvisateur rusé (Magier, 3 Mana) — Eine frühe Tempokarte, die schon zu Beginn der Partie einen leichten Zugang zu Vorbereitungs-Archetypen bietet.
Welche Klassen profitieren am meisten?
Alle Klassen erhalten mindestens eine Vorbereitungs-Karte, aber nicht alle sind gleich gut bedient. Hier ist unsere Tierlist eine Woche nach dem Release:
- S-Tier: Magier und Priester. Ihre vorbereiteten Karten haben eine spielentscheidende Wirkung und fügen sich natürlich in Kontrollstrategien ein, die es lieben, zu Beginn der Partie Mana zu floaten.
- A-Tier: Todesritter, Schamane und Dämonenjäger. Sie profitieren von explosiven Finishern, die eine langfristige Vorbereitung belohnen.
- B-Tier: Schurke, Paladin, Krieger, Jäger. Ihre Vorbereitungs-Karten sind solide, aber im aktuellen Meta weniger entscheidend.
- C-Tier: Druide und Hexenmeister. Moragg ist interessant, aber in seinem Synergie-Pool etwas isoliert.
Kombos, Synergien und Interaktionen
Die Vorbereitung-Mechanik eröffnet ein riesiges Feld an neuartigen Synergien, das die Community noch immer erforscht:
- Vanessa la meneuse harmoniert hervorragend mit Diener mit Vorbereitung, die in vorherigen Zügen gespielt wurden.
- Passeuse défias (Neutral) erzeugt ein Duplikat einer kürzlich vorbereiteten Karte in eurer Hand.
- Die Kostenreduktions-Boni (Radieuse Élune, Karten, die die Kosten von Zaubern manipulieren) gelten normal nach der Vorbereitung.
- Hütet euch vor Discard-Werkzeugen von gegnerischen Hexenmeistern und Schurken: eine vorbereitete Karte mit 0 Kosten zu verlieren, ist besonders schmerzhaft.
Die goldene Regel, die man sich merken sollte: Bereitet nur vor, wenn ihr einen konkreten Plan habt, die Karte in den nächsten 2 bis 3 Zügen erneut zu spielen. Andernfalls verwandelt ihr eine starke Karte in einen bloßen Bremsklotz, der eure Hand ohne Ausstiegsplan aufbläht.
Ist das im aktuellen Standard viable?
Eine Woche nach dem Release sind die ersten Rückmeldungen eindeutig begeistert. Die Decks Mage Prépa und Prêtre Contrôle Prépa dominieren bereits die Top-Legende auf Vicious Syndicate, während der Chevalier de la Mort Prépa sich als Überraschung des Patches durchsetzt. Der Mechanismus ist mächtig, geht aber mit echten Opportunitätskosten einher: Ihr „verliert“ einen Zug an Aggression, um vorzubereiten, was zu passive Strategien gegenüber Aggro-Decks wie dem Chasseur des égouts oder dem Voleur défias bestraft.
Das Meta dürfte sich um drei große Archetypen mit Fokus auf Vorbereitung stabilisieren, mit einem natürlichen Konter durch Tempo-/Aggro-Decks, die dem Gegner schlicht keine Zeit lassen, seine großen Schläge vorzubereiten. Sehr genau zu beobachten in den kommenden Wochen: die ersten Balancing-Anpassungen von Blizzard, die den „+1“-Bonus nerfen könnten, falls sich der Mechanismus als zu dominant erweist.
Um mehr zu erfahren
Lust, eure Beherrschung von Évasion du fort Pourpre zu vertiefen? Entdeckt unsere weiteren Guides zur Erweiterung: unsere vollständige Analyse der getarnten Diener, unseren Überblick über die legendären Gesetzlosen nach Klasse und unseren Fokus auf die Pot-de-vin-Karten. Ihr fangt gerade erst mit Hearthstone an? Unser Hearthstone-Anfängerguide und unser Guide zur Klassenwahl begleiten euch bei euren ersten Partien in den Gängen des fort Pourpre.
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Wirst du dir schon diese Woche ein Deck rund um Vorbereitung bauen?
Häufige Fragen
Funktioniert Vorbereitung (das Schlüsselwort) mit der alten Schurken-Karte Vorbereitung?
Was passiert, wenn ich eine Karte vorbereite und mein Gegner sie abwirft?
Wie oft kannst du dieselbe Karte vorbereiten?
Welche ist die beste Vorbereitungskarte für den Einstieg?
Ist Vorbereitung derzeit im Competitive-Bereich viabel?
Das Wichtigste
- Vorbereitung hat keine Verbindung zur alten Schurken-Karte: Es ist ein eigenständiges Schlüsselwort, das in allen Klassen verfügbar ist.
- Die Reduktion entspricht dem ausgegebenen Mana + 1 Bonus, und du kannst dieselbe Karte mehrfach vorbereiten, um sie bis auf 0 Mana zu senken.
- Magier und Priester dominieren derzeit das Meta durch rundenwendende Finisher, während Todesritter als explosive Überraschung aufkommt.
- Die größte Falle bleibt, ohne konkreten Plan vorzubereiten: Du würdest deine Hand unnötig aufblähen, statt deine Strategie voranzutreiben.
- Aggro-Decks (Kloakenjäger, Draufgänger-Schurke) bilden den natürlichen Konter zu Vorbereitung, indem sie die Passivität des Vorbereitens bestrafen.
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