Test Forza Horizon 6: Japan, das neue Eldorado des Arcade-Rennspiels - Die Analyse von IGN France
8.0
Credit: Xbox

Test Forza Horizon 6: Japan, das neue Eldorado des Arcade-Rennspiels - Die Analyse von IGN France

Alexandre Alexandre Jollier
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Kurz gefasst

Forza Horizon 6 lässt sich in Japan nieder – mit einer beeindruckenden Karte voller kurviger Straßen, die an Initial D erinnern und vertikales Design, die Neonlichter Tokios sowie Kirschblüten miteinander verbinden. Das neue System für nasse Oberflächen und das dynamische Wetter verändern das Gameplay im Wettbewerb wirklich grundlegend, während die Grafik-Engine trotz einiger anhaltender KI-Schwächen in 4K weiterhin beeindruckt.

Nach einem Abstecher nach Mexiko macht die Saga von Playground Games Halt in Japan. Forza Horizon 6 bringt das bewährte Rezept seiner Vorgänger wieder auf den neuesten Stand, aber reicht es wirklich aus, die Formel einfach auf eine von dem japanischen Archipel inspirierte Karte zu übertragen, um die Maschine neu anzukurbeln? Schauen wir uns an, was der Journalist von IGN France darüber denkt.

Schon nach den ersten Kilometern beeindruckt die neue Karte, wie er uns anvertraut. Zwischen den Neonlichtern eines fiktiven Tokios, Küstenstraßen, die von der Gischt gepeitscht werden, und Serpentinen unter blühenden Kirschbäumen lädt das Leveldesign zur Reise ein. Die Dichte der Karte, die zu Recht hervorgehoben wird, ist in dieser Hinsicht bemerkenswert: weniger ausgedehnt als jene von Horizon 5, aber vertikaler und vor allem für Drift konzipiert, mit einer Vielzahl von Bergstraßen, die klar den Fans von Initial D zuzwinkert. Das Controller-Handling erinnert an Horizon: Es ist verspielt, lebhaft und dank einer Vielzahl von Fahrhilfen anpassbar. Das neue System für nasse Oberflächen, kombiniert mit einem lebhafteren Wetter, verändert das Spiel im Wettkampf wirklich grundlegend. Auf nassem Asphalt verhalten sich ein Supra oder ein RX-7 überhaupt nicht mehr gleich, während die Beherrschung der Fahrlinien zu einem echten Balanceakt wird. Dennoch übernimmt die Drivatar-KI noch einige Schwächen, zwischen Unberechenbarkeit und einem Feld, das bei hohem Schwierigkeitsgrad manchmal zu aggressiv ist.

Technisch gesehen begeistert die Engine weiterhin. Die 4K-Auflösung, sei es in der nächtlichen Beleuchtung eines Stadtviertels, in der Spiegelung der Karosserie oder in der Darstellung der Vegetation, ist jedes Mal ein echter Faustschlag ins Gesicht, so enorm ist der Sprung seit der vorherigen Episode, extreme Wetterbedingungen ausgenommen. Der Soundtrack mixt wie gewohnt Pop, Elektro und Hip-Hop, aber auch eine Auswahl an J-Pop und City Pop, die perfekt zu den nächtlichen Runs passt. Die Motorengeräusche gewinnen an Lautstärke, und die japanischen Fahrzeuglinien sind sofort wiederzuerkennen.

Inhaltlich enttäuscht Forza Horizon 6 laut IGN kaum: Eine gigantische Sammlung an Autos erwartet die Spieler, ein Regen von Events, eine stärker inszenierte Hauptkampagne und bereits zum Launch solide Mehrspielermodi. Der Journalist hätte sich gewünscht, dass sich das Festival etwas tiefgreifender neu erfindet, doch es fällt schwer, einem so großzügigen automobilen Sandkasten die kalte Schulter zu zeigen.

Stärken

  • Dichte, vielfältige japanische Karte, die perfekt auf Drift zugeschnitten ist
  • Gameplay weiterhin zugänglich, aber anspruchsvoller auf nassen Oberflächen
  • Insgesamt gelungene technische Umsetzung und inspirierte künstlerische Leitung, besonders nachts
  • Soundtrack, der J-Pop, City Pop und satte Motorengeräusche gekonnt vereint

Schwächen

  • Wenig echte Risikobereitschaft in der Struktur des Festivals
  • Drivatar-KI weiterhin uneinheitlich und bei hohem Schwierigkeitsgrad manchmal frustrierend

Fazit

Forza Horizon 6 revolutioniert die Formel nicht, aber sein überragendes Japan und das verfeinerte Fahrverhalten machen es zu einem unverzichtbaren Titel für Fans von Arcade-Rennspielen.

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Häufige Fragen

Unterscheidet sich das Gameplay wirklich von Forza Horizon 5?
Ja, das neue System für nasse Oberflächen und das lebendigere Wetter verändern das Gameplay wirklich grundlegend. Autos wie der Supra und der RX-7 verhalten sich auf nasser Fahrbahn anders, und die Kontrolle der Fahrlinien wird zu einer echten Gleichgewichtsübung.
Wie ist der Soundtrack?
Er mischt wie gewohnt Pop, Elektro und Hip-Hop, fügt aber eine Auswahl an J-Pop und City-Pop hinzu, die perfekt zu den nächtlichen Runs und der japanischen Atmosphäre des Spiels passt.
Gibt es nennenswerte Schwächen?
Die Drivatar-KI weist noch immer einige altbekannte Schwächen auf, mit erratischem Verhalten und einem bei hohem Schwierigkeitsgrad teils zu aggressiven Fahrerfeld. Das Festival hätte sich tiefgreifender neu erfinden können.
Welcher Inhalt ist zum Launch verfügbar?
Eine gigantische Autosammlung, eine Flut an Events, eine stärker inszenierte Hauptkampagne sowie von Anfang an solide Multiplayer-Modi.

Das Wichtigste

  • Die japanische Karte beeindruckt durch ihre vertikale Dichte und ihre für Drift konzipierten Bergstraßen, mit einem echten Augenzwinkern an die Fans von Initial D.
  • Das neue System für nasse Oberflächen verändert das Gameplay grundlegend und schafft im Wettbewerb große Unterschiede im Fahrverhalten zwischen den Autos.
  • Die 4K-Grafik erreicht ein neues technisches Niveau, insbesondere bei den nächtlichen Stadtbeleuchtungen und den Karosseriereflexionen.
  • Der Inhalt ist gigantisch, mit einer riesigen Autosammlung, zahlreichen Events und einer stärker inszenierten Hauptkampagne.

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