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Test Outbound: Ein cosy Roadtrip, der ins Stocken gerät? Die Meinung von Destructoid
Kurz gefasst
Outbound ist ein gemütlicher Road-Trip in einer offenen Welt, in dem ihr euren Van individuell anpasst, um vielfältige Landschaften solo oder im Koop-Modus mit bis zu 4 Spielern zu erkunden. Entwickelt von Square Glade Games und für PC veröffentlicht, überzeugt das Spiel durch seine entspannte Atmosphäre und seine spielerische Freiheit, hat jedoch Mühe, das Interesse angesichts einer repetitiven Erkundung und noch zu behebender technischer Probleme aufrechtzuerhalten.
Outbound ist wie eine angenehme Reise durch eine farbenfrohe, verlassene Open World, in der ein anpassbarer Van im Mittelpunkt steht. Entwickelt von Square Glade Games, ist der Titel heute auf PC über Steam erschienen, mit Konsolenversionen, die am 14. Mai folgen sollen. Die verlockende Idee besteht darin, sich Zeit zu lassen, Ressourcen zu sammeln, um daraus Konstruktionen zu bauen, sein Fahrzeug weiterzuentwickeln und vom einfachen Van zum echten Wohnmobil aufzusteigen. Solo oder im Online-Koop zu viert bietet die Erkundung eine Vielfalt an Landschaften, von einsamen Stränden bis zu grünen Wäldern, die man im Rhythmus einer Erkundung von einem Ort zum anderen entdeckt, im Sinne von Landmarken für den Zugang zu neuen Gebieten.
Nachdem nun der Rahmen abgesteckt ist, werfen wir einen Blick auf den Inhalt der Analyse des Journalisten von Destructoid. Ihm zufolge entfaltet sich das Gameplay in völliger Freiheit, ohne bedrückende oder lineare Erzählquest, nur mit dem Wunsch zu fahren, zu craften und zu bauen. Das Anpassungssystem des Vans ist flexibel: Man baut Betten, Küchen, Solarpanele, Gewächshäuser für das grüne Element ein, ebenso wie die Möglichkeit, sich in einer ökologischen Atmosphäre einzurichten. Es ist herrlich gemütlich, sogar die Überlebensmechanik ist abgespeckt: Man muss essen, trinken, Energie tanken, aber nichts, was das Spielerlebnis erstickt. Der Koop-Modus fördert einen Roadtrip-Geist unter Freunden, auch wenn die Synchronisation manchmal etwas ins Wanken gerät.

Grafisch setzt das Spiel auf einen strahlenden Cartoon-Pop-Stil, der eine sehr entspannte Atmosphäre begünstigt, mit einem Detailgrad der Umgebungen, der durch das weiche Licht noch verstärkt wird und einfach dazu einlädt, sich niederzulassen und zu genießen. Der Sound steht dem in nichts nach: Man bekommt einen ruhigen Soundtrack mit sehr gut umgesetzter Akustikgitarre geboten, dazu natürliche Geräusche, die sich harmonisch einfügen, ohne ihn zu überladen. Genau hier scheint das Konzept manchmal an Schwung zu verlieren. Die Erkundung verkommt zum Umherirren, die zu langsam freigeschalteten Karten bringen nicht einmal den roten Faden voran, und das Upgrade-System ist einigermaßen repetitiv. Die Physik des Vans überzeugt kaum, mit farblosen automatischen Fahrten, und schon in den ersten Spielstunden brechen Bugs die Immersion.
Apropos, wie lange braucht man, um das Abenteuer zu beenden? Rechnet mit einer Spieldauer von etwa zwanzig Stunden im Solomodus (etwas mehr im Mehrspielermodus). Ebenfalls laut Destructoid lässt Outbound durch seine Atmosphäre träumen, doch man ist sich bis zum Schluss nie ganz sicher, ob es die Fähigkeit besitzt, langfristig zu binden. Ein guter Frischluftschub für Fans von Cosy Games, der aber schnellstmöglich gepatcht werden sollte, um das Erlebnis zu polieren!
Stärken
- Unwiderstehliche Cosy-Atmosphäre und bezaubernde Open World
- Ultraflexibles und süchtig machendes Van-Baukastensystem
- Flüssiger Online-Koop, um das Abenteuer gemeinsam zu erleben
Schwächen
- Ziellose Erkundung und repetitiver Grind,zu träge Fahrzeugphysik und Fortschritt
Fazit
Outbound bietet einen entspannenden und kreativen Roadtrip, doch das zu langsame Tempo und die ziellose Erkundung lassen diesen Ausflug schnell ins Stocken geraten.
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Würdet ihr euch trotz der technischen Mängel auf einen gemütlichen Road Trip wie Outbound einlassen?
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, Outbound abzuschließen?
Kann man Outbound im Multiplayer spielen?
Welche Elemente kann ich meinem Van hinzufügen?
Gibt es eine erzählerische Geschichte in Outbound?
Das Wichtigste
- Ein gemütliches Konzept mit totaler Freiheit ohne bedrückende Erzählquests, nur Crafting und Van-Ausbau im eigenen Tempo
- Ein flexibles Anpassungssystem für das Fahrzeug mit Betten, Küchen, Solarpanels und entschlackten Überlebensmechaniken, die das Gameplay nicht erdrücken
- Eine beruhigende visuelle und akustische Atmosphäre mit einem knalligen Cartoon-Pop-Stil und einem gelungenen akustischen Gitarren-Soundtrack
- Die Erkundung verkommt zum Umherwandern mit nur langsam freigeschalteten Karten und repetitiven Upgrades, denen es an Tiefe fehlt
- Eine Spielzeit von rund zwanzig Stunden, die durch Bugs und eine wenig überzeugende Van-Physik beeinträchtigt wird
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