Test Mouse: P.I. For Hire - Ein Schwarz-Weiß-Shooter, der laut Gamerant einen Blick wert ist
8.1
Credit: Playnews

Test Mouse: P.I. For Hire - Ein Schwarz-Weiß-Shooter, der laut Gamerant einen Blick wert ist

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Mouse: P.I. For Hire ist ein unabhängiger Ego-Shooter von Fumi Games, der Liebhaber des Retro-Stils und einer Noir-Detektiv-Atmosphäre begeistern wird. Das Spiel bietet ein dynamisches Gameplay und eine Ästhetik, die von den Animationskurzfilmen der 30er Jahre inspiriert ist, getragen von einer geistreichen Erzählung und charismatischen Charakteren in einem etwa 15-stündigen Abenteuer.

Fumi Games hat mit Mouse: P.I. For Hire eine nicht zu unterschätzende Meisterleistung vollbracht – ein FPS mit Retro-Charme, den man als Indie-Spiel noch immer schwer einordnen kann. Dieser Titel entführt uns in die Fälle von Jack Pepper, einem Detektiv-Nager auf der Suche nach einem Kriminellen in einer Stadt, die von den Machenschaften korrupter Politiker und Gangster durchseucht ist.

Die „Rubber Hose“-Ästhetik in Schwarz und Weiß ist direkt den Disney- und Fleischer-Kurzfilmen der 1930er-Jahre entnommen und taucht den Spieler bereits in eine einzigartige Atmosphäre ein, die man sich als unvergesslich wünscht – doch diesmal zahlt sich das nicht nur stilistisch aus: Das dynamische und schnörkellose Gameplay, das die Grauzonen aufwirbelt, überrascht und erfreut, so die Worte des Autors von Gamerant. Zwar braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis sich der Doppelsprung offenbart, doch dieser gewinnt ebenfalls eine unerwartete Tiefe, denn die Neugier der Spieler beim Suchen von Münzen und Baseballkarten oder taktischen Positionen für den Kampf wird belohnt.

Besonders hervorzuheben sind hier der immersive Soundtrack sowie die von geistreichen Dialogen getragene Erzählung, dazwischen auch die charismatischen Figuren, denen man im Laufe der Abenteuer und Wendungen begegnet – die man dabei jedoch keineswegs verkehrt erlebt, in einem rund fünfzehnstündigen Abenteuer, in dem sich zu keinem Zeitpunkt Ermüdung einstellt. Die Kritik bestätigt, dass das künstlerische Design des Spiels bewundernswert ist, ebenso wie die kreative Ausrichtung des Werks kühn ist.

Der einzige Wermutstropfen betrifft die Geschichte, denn obwohl sie umfangreich ausfällt, enthält sie einige allzu banale Erkundungselemente, Kämpfe oder eine Erzählweise, die einen deutlichen Hauch von „Déjà-vu“ (englisch ausgesprochen) verströmt.

Trotz dieses kleinen Kritikpunkts bleibt Mouse: P.I. For Hire ein unvergessliches Shooter-Erlebnis, das nicht revolutionieren will, sondern schlicht eine großartige Detektivgeschichte im Film-Noir-Stil liefern möchte, mit sympathischen Charakteren und einer ebenso fesselnden animierten Welt und Atmosphäre – ein Indie-Titel, der es durchaus verdient, gekauft zu werden, so weiterhin der Journalist von Gamerant.

Stärken

  • Einzigartige und unvergessliche visuelle Ästhetik, inspiriert von den 1930er-Jahren,dynamisches Gameplay mit befriedigender Erkundungstiefe,fesselnde Film-Noir-Erzählung mit geistreichen Dialogen und charismatischen Figuren

Schwächen

  • Uneinheitliches Szenario mit banalen und teils abschweifenden Passagen
  • Manchen erzählerischen Momenten fehlt es an Originalität

Fazit

Ein unwiderstehlicher Indie-FPS mit Retro-Charme, getragen von einer außergewöhnlichen künstlerischen Leitung und einem überraschenden Gameplay.

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Häufige Fragen

Was ist das Hauptgenre von Mouse: P.I. For Hire?
Es handelt sich um einen Ego-Shooter, der Action und Detektivabenteuer verbindet, in dem man Jack Pepper spielt, einen Nager-Privatdetektiv, der in einer von Korruption zerfressenen Stadt ermittelt.
Wie lange dauert es, das Spiel abzuschließen?
Das Abenteuer dauert etwa 15 Stunden, eine großzügige Spielzeit, während der die Spieler dank der Immersion und des Charmes des Erlebnisses keine Ermüdung verspüren werden.
Welchen künstlerischen Stil hat das Spiel?
Das Spiel setzt auf eine Schwarz-Weiß-„Rubber Hose“-Ästhetik, die direkt von den Disney- und Fleischer-Animationskurzfilmen der 30er Jahre inspiriert ist und eine einzigartige, unvergessliche Atmosphäre schafft.
Werden im Test Schwächen erwähnt?
Die Hauptkritik betrifft einige zu belanglose erzählerische Elemente, insbesondere die Erkundung, die Kämpfe und eine Erzählung, die Spielern, die mit dem Genre vertraut sind, bekannt vorkommen könnten.

Das Wichtigste

  • Ein Ego-Shooter mit Schwarz-Weiß-Optik, inspiriert von der „Rubber Hose“-Ästhetik der Disney- und Fleischer-Klassiker
  • Ein dynamisches und tiefgehendes Gameplay mit Mechaniken wie dem Doppelsprung, die das Erkunden belohnen
  • Ein immersiver Soundtrack und eine Erzählung mit geistreichen Dialogen, die das Detektivabenteuer tragen
  • Eine großzügige Spieldauer von etwa 15 Stunden, ohne dass durch den Charme des Erlebnisses Ermüdung aufkommt
  • Ein bewundernswertes künstlerisches Design und eine mutige kreative Ausrichtung, trotz einiger belangloser erzählerischer Elemente

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