Preview Ace Combat 8: Wings of Theve - Die Einschätzung von Gamerant nach 6 Stunden Spielzeit
Credit: Bandai Namco

Preview Ace Combat 8: Wings of Theve - Die Einschätzung von Gamerant nach 6 Stunden Spielzeit

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Nach 6 Spielstunden stellt Gamerant fest, dass Ace Combat 8: Wings of Theve die Grenzen der Serie verschiebt, mit einer intimen Inszenierung an Bord der Endurance und volumetrischen Wolken, die zu echten Gameplay-Elementen werden. Der Titel balanciert die Arcade-Zugänglichkeit mit einer technischen Tiefe, die puristische Spieler belohnt, während er dem Rhythmus der Missionen besondere Aufmerksamkeit schenkt.

Nach sechs Stunden, die er mit Ace Combat 8: Wings of Theve verbracht hat, kam der Journalist von Gamerant zu einer klaren Erkenntnis: Die Serie wirkte noch nie so sehr bewusst über das, was sie ist, mit einem so ausgeprägten Willen, ihre eigenen Grenzen zu verschieben. An Bord der Endurance, diesem in seiner Eigenart alternden Flugzeugträger, dem narrativen und technischen Nervenzentrum, wechseln sich Briefings, die Anpassung der Flugzeuge und Debriefings im Stil einer Militärdokumentation in einer erstaunlich intimen Inszenierung für ein Dogfight-Spiel in großer Höhe ab. Nun, wie man sehen kann, fängt das schon einmal gut an!

Der größte Schock kommt vom Himmel selbst. Die volumetrischen Wolken sind nicht mehr bloße Kulissenelemente, sondern echte Gameplay-Elemente: Fliegt man in eine Gewitterfront, vibriert der Controller, das HUD wird gestört und man muss nach Instrumenten fliegen; findet man beim Verlassen einer Kumulonimbuswolke wieder einen Sonnenstrahl, stellt sich eine ganz reale Erleichterung ein. Die Reflexionen auf dem Rumpf, die Dichte des Luftverkehrs, die Lesbarkeit der Raketenspuren im Kampf sind lesbarer, spektakulärer, ohne dabei die Spannung zu mindern.

Controller in der Hand bleibt Ace Combat 8 durchaus ein ausgefeiltes Arcade-Spiel, das aber auch die Ansprüche erhöht, wie der Journalist berichtet. Die neuen kontextbezogenen Manöver – hauteng geflogene Ausweichmanöver, Verfolgungsabbrüche, intelligente Gegenmaßnahmen – lernt man sehr schnell, sie erfordern jedoch ein sehr gutes Lesen der gegnerischen Flugbahn und lassen nur wenig Raum für die Ausführung. Man findet die für die Serie typische Zugänglichkeit wieder, doch die Steuerung ist tiefgehend genug, um Puristen bei der Feinabstimmung der Zuladung und der Avionik-Upgrades zu belohnen.

Was Gamerant jedoch am meisten beeindruckt hat, ist der Stellenwert, der dem Rhythmus eingeräumt wird. Manche Missionen ziehen die Zeit in die Länge und mischen Tiefflüge über einem äußerst detaillierten urbanen Gebiet mit Nebenzielen, die zum Risiko einladen. Die andere Möglichkeit ist es, Missionen als echte Luftpuzzles zu gestalten, bei denen man den perfekten Winkel sucht, um einen SAM-Schutzschirm zu durchbrechen, ohne dabei seinen Vorrat an Täuschkörpern zu verbrauchen. Getragen von einer nuancierteren Funkinszenierung, die den Mythos von „Wings of Theve

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Fühlen Sie sich mehr vom Arcade-Aspekt oder von der technischen Tiefe von Ace Combat 8 angezogen?

Häufige Fragen

Wie beeinflussen die Wolken das Gameplay in Ace Combat 8?
Die volumetrischen Wolken sind nicht mehr nur Dekoration. Das Eindringen in eine Gewitterfront lässt den Controller vibrieren, stört das HUD und zwingt zum Fliegen nach Instrumenten, während das Wiederfinden eines Sonnenstrahls echte Erleichterung verschafft.
Sind die neuen Manöver schwer zu meistern?
Kontextabhängige Manöver wie ultra-enge Ausweichbewegungen und Verfolgungsabbrüche lernt man sehr schnell, doch sie erfordern ein präzises Lesen der gegnerischen Flugbahn und bieten nur einen sehr engen Ausführungsspielraum.
Eignet sich Ace Combat 8 auch für Einsteiger?
Ja, das Spiel bewahrt die für die Serie typische Arcade-Zugänglichkeit, bietet aber gleichzeitig genügend technische Tiefe, um Puristen zu belohnen, die ihre Zuladung und Avionik-Upgrades fein optimieren.
Welche Rolle spielt die Endurance im Spiel?
Die Endurance ist ein Flugzeugträger, der als narratives und technisches Nervenzentrum dient. Er zentralisiert Briefings, die Anpassung der Flugzeuge und Debriefings im Stil einer Militärdokumentation in einer überraschend intimen Inszenierung.

Das Wichtigste

  • Die volumetrischen Wolken sind nicht mehr nur Dekoration, sondern interaktive Gameplay-Elemente, die das HUD stören und ein Fliegen nach Instrumenten erzwingen.
  • Die neuen kontextabhängigen Manöver sind schnell zu erlernen, verlangen aber ein präzises Lesen der gegnerischen Flugbahnen und bieten kaum Spielraum für Fehler.
  • Ace Combat 8 bewahrt die Arcade-Zugänglichkeit der Serie und bietet zugleich genug Tiefe, um die Feinabstimmung von Ausrüstung und Upgrades zu belohnen.
  • Die Missionen variieren zwischen detailliertem Tiefflug und komplexen Luftpuzzles, bei denen der perfekte Winkel gesucht wird, um gegnerische Verteidigungsanlagen zu umgehen.
  • Die nuancierte und melancholische Funkinszenierung positioniert das Spiel als Übergangsepisode zwischen Spektakel und leichter Simulation.

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