Elden Ring: Das Tarnished-Paket bleibt bei 51 % positiven Bewertungen auf Steam stecken
Credit: Bandai Namco Entertainment

Elden Ring: Das Tarnished-Paket bleibt bei 51 % positiven Bewertungen auf Steam stecken

Fabian Fabian Lainé
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Kurz gefasst

Das Sans-éclat-Paket von Elden Ring liegt seit seinem Start am 28. August konstant bei nur 51 % positiven Bewertungen auf Steam. Die Spieler werfen FromSoftware vor, Inhalte, die für die Nintendo Switch 2 vorgesehen waren, kostenpflichtig gemacht zu haben, und befürchten eine Wende hin zu übermäßiger Monetarisierung.

Das Tarnished-Paket zu ELDEN RING ist seit Freitag, dem 28. August 2026, für PS5, PS4, Xbox Series X|S, Xbox One und PC erhältlich, zum von Bandai Namco angekündigten Standardpreis von 4,99 €. Auf Steam heißt das Produkt ELDEN RING Tarnished Pack, und die deutsche Store-Seite nennt es „Das Befleckten-Paket für ELDEN RING“. Am 30. August stuft Steam es als „ausgeglichen“ ein: 51 % von 1.471 Bewertungen sind positiv.

Der Vorwurf in den negativen Bewertungen bleibt derselbe: Dieser Inhalt hätte kostenlos sein sollen, oder zumindest mit Shadow of the Erdtree mitgeliefert werden müssen. Das Paket verkauft lediglich getrennt die Boni der ELDEN RING Tarnished Edition für Nintendo Switch 2 weiter — zwei neue Startklassen, der Schwere Ritter und der Idus-Ritter, vier neue Rüstungssets und drei neue Skins für Sturmwind, euer Spektralross —, und der Vergleich mit der berüchtigten kostenpflichtigen Pferderüstung aus Oblivion taucht sogar in den positiven Bewertungen auf. Mehrere Käufer fürchten dabei weniger die 4,99 € als einen Methodenwechsel bei FromSoftware.

Eine Figur aus ELDEN RING mit breitem Spitzhut hält in der einen Hand ein Langschwert und in der anderen ein rotes Tuch, vor den Mauern einer zerfallenen Festung unter rotem Himmel.
Einer der vier offiziellen Screenshots auf der Steam-Seite des Tarnished-Pakets. Bildnachweis: Bandai Namco Entertainment

Bandai Namco hat sich zu dieser Kritik nicht geäußert, weder auf der eigenen Website noch auf Steam. Das einzige Versprechen des Publishers für die Zukunft steckt im Satz, der die Patch Notes zu Version 1.17 vom 27. August abschließt: „We will continue to make improvements so that you can enjoy ELDEN RING more comfortably.“ Diese Notes existieren nur auf Englisch, und dasselbe Versprechen schloss bereits die Notes zu 1.16.1 im August 2025 ab. Weder Zeitplan noch Roadmap.

Unsere Meinung: Bei 4,99 € ist nicht der Betrag das Ärgerliche, sondern das Prinzip. Ein Inhalt, der ursprünglich zum Verkauf eines Switch-2-Ports konzipiert wurde, wird andernorts in Mikro-DLC zerstückelt — in einem Spiel, dessen bisherige Zusätze entweder eine vollständige Erweiterung oder ein kostenloses Update waren. Die 51 % auf Steam sagen nichts anderes.

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Häufige Fragen

Was genau ist im Sans-éclat-Paket enthalten?
Zwei Startklassen, vier Rüstungssets und drei Erscheinungsbilder für Torrent. Es handelt sich um kosmetische Inhalte und alternative Spielstarts, nichts Revolutionäres.
Warum sind die Spieler über 4,99 € verärgert?
Nicht der Preis ist das Problem, sondern das Prinzip: Inhalte, die für die Switch 2 gedacht waren, werden separat verkauft, während frühere DLCs von Elden Ring vollständig oder kostenlos waren. Die Spieler befürchten eine neue Ausrichtung von FromSoftware in Richtung Monetarisierung.
Hat Bandai Namco auf die Kritik reagiert?
Nein, der Publisher hat sich nicht dazu geäußert. Die einzige Zusage am Ende der Patch-Notes 1.17: den Spielkomfort weiter zu verbessern, ein allgemeiner Satz, der schon den Patch 1.16.1 abgeschlossen hatte.
Ist das wirklich so teuer für kosmetische Inhalte?
Der Betrag ist nicht der eigentliche Streitpunkt. Es geht um die Philosophie: Bonusinhalte einer Portierung herauszulösen und separat zu verkaufen, bricht den stillschweigenden Vertrag, den FromSoftware mit seiner Community pflegte.

Das Wichtigste

  • Nur 51 % positive Bewertungen: Das Paket kommt bei den Steam-Nutzern nicht wirklich gut an
  • Die Spieler fordern, dass dieser Inhalt kostenlos oder in Shadow of the Erdtree enthalten sein sollte
  • Es handelt sich um Bonusinhalte der Switch-2-Version, die in bezahlte Micro-DLCs aufgeteilt wurden
  • Der Vergleich mit der Pferderüstung aus Oblivion taucht in den Kritiken immer wieder auf

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